• 08.09.2010, 12:33:49
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Cap: Studiengebühren verhindern höhere Akademikerquote

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Wien (OTS/SK) - "Die Studiengebühren wurden 2008 abgeschafft und
sie werden mit der SPÖ auch nicht wieder eingeführt", stellte
SPÖ-Klubobmann Josef Cap einmal mehr klar. Zur Erinnerung an
Wissenschaftsministerin Karl war dies auch das Ergebnis der
Koalitionsverhandlungen. Die gestern veröffentlichte OECD-Studie
zeige, dass Österreich zu wenige Akademikerinnen und Akademiker hat.
Auch sei im Koalitionsübereinkommen als gemeinsames Ziel
festgeschrieben, die Zahl der Uni-Absolventen und anzuheben.
"Studiengebühren laufen diesem Ziel zuwider, sie sind sogar ein
wesentlicher Hinderungsgrund ein Studium zu beginnen bzw. zu beenden.
Unser Bildungssystem ist noch immer sozial zu selektiv. Wir wollen,
dass auch junge Menschen aus einkommensschwachen Familien eine Chance
auf höhere Bildung haben", so Cap am Mittwoch gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst. ****

Mehr Akademikerinnen und Akademiker bedeuten größere Chancen auf
bessere Jobs für den Einzelnen und dadurch höhere Steuereinnahmen für
den Staat. "Drohungen mit Unischließungen und massivem Personalabbau
sind der völlig verkehrt Weg. Ganz im Gegenteil sind höhere
Investitionen in Bildung, Universitäten und Wissenschaft notwendig,
und nicht zusätzliche Belastungen von Studierenden. Cap rät
Wissenschaftsministerin Karl, sich diesbezüglich an Finanzminister
Josef Pröll zu wenden. (Schluss) mb/mp

Rückfragehinweis:
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1014 Wien
Tel.: 01/53427-275
http://www.spoe.at/impressum

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