• 08.09.2010, 10:57:29
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Arzneimittelfälschungen: Den Fälschern das Handwerk legen

Pharmig: Originale haben Sicherheitskennzeichen

Wien (OTS) - Pharmaunternehmen arbeiten mit Hochdruck daran,
Arzneimittel fälschungssicher zu machen. Inzwischen wird für
Arzneimittel und deren Verpackung eine Vielzahl von sichtbaren und
verdeckten technischen Maßnahmen eingesetzt, mit denen sich ein
Original klar von einer Fälschung unterscheiden lässt. Dazu gehören
zum Beispiel Hologramme, Wasserzeichen, farbwechselnde Tinten,
Mikrozeichen, irisierende Oberflächen, reflektierende oder
fluoreszierende Pigmente, Mikrofasern oder DNA-Etiketten.
Pharmig-Generalsekretär Jan Oliver Huber warnt davor, Arzneimittel
aus dem Internet zu bestellen: "Im Internet gibt es keinen Schutz vor
gefährlichen Fälschungen. Die Patienten müssen wissen, dass es
gefährlich ist, Arzneimittel im Internet zu bestellen."

Fälschungen erkennen

Patienten sollen laut Huber keinesfalls Arzneimittel einnehmen, die
ohne Verpackung und Gebrauchsinformation geliefert werden. Außerdem
enthält eine originale Verpackung immer Angaben wie Wirkstoffstärke,
Chargennummer und Zulassungsinhaber. Fehlen diese Angaben, ist
Vorsicht geboten, da es sich nicht um Originalware handelt. Dasselbe
gilt für Medikamente, die einzeln, also nicht einmal in Blistern,
geliefert werden. "Am sichersten für Patienten ist es, wenn sie
Arzneimittel in österreichischen Apotheken beziehen", empfiehlt
Huber. Die von Pharmaunternehmen in Österreich verwendeten
Vertriebsketten von den Produktionsstätten über den Großhandel zu den
Apotheken sind sicher.

Rückfragehinweis:
Pharmig Kommunikation
Tel.: 01/40 60 290
mailto:[email protected]

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