Wien (OTS/BMG) - Mit dem vor Kurzem in Kraft getretenen
Arzneiwarengesetz und einer Informationsoffensive tritt
Gesundheitsminister Alois Stöger dem boomenden Internet-Handel mit
gefälschten Medikamenten entgegen. "Das neue Gesetz, das wir sehr
rasch eingeführt haben, schiebt dem Bezug von Arzneimitteln über das
Internet durch Private weitgehend einen Riegel vor", so Stöger.
Durch das neue Gesetz müssen alle nach Österreich eingeführten
Arzneiwaren beim Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG)
gemeldet bzw. bewilligt werden. Durch bessere und weitreichendere
Kontroll- und Überwachungsmöglichkeiten - wie etwa das Entnehmen von
Proben eingeführter Arzneiwaren - der Behörden leistet das neue
Gesetz einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Gesundheit der
Patientinnen und Patienten. Darüber hinaus werden die Kontrollen
durch eine verstärkte Kooperation zwischen Zollbehörden und dem BASG
erhöht.
"Zusätzlich ist es mir wichtig, die Bevölkerung präventiv über die
Risiken solcher Arzneimittel aufzuklären und vor deren
Gesundheitsgefährdung zu warnen. Dazu werden wir demnächst mit einer
Folderreihe informieren, beginnend mit dem Thema kindersichere
Medikamente", so Stöger.
Rückfragehinweis:
~
Bundesministerium für Gesundheit
Thomas Kvicala, Pressesprecher
Radetzkystraße 2, 1030 Wien
Tel.: +43/1/71100-4506
thomas.kvicala@bmg.gv.at
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