- 08.09.2010, 10:38:35
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BZÖ-Widmann: Karl soll nicht mit Horrorszenarien durch die Lande ziehen
"Entweder setzt sich die Ministerin gegenüber der SPÖ bald durch oder sie tritt zurück"
Wien (OTS) - "Die Wissenschaftsministerin soll nicht mit
Horrorszenarien durch die Lande ziehen, sondern mit dem
Koalitionspartner an einer vernünftigen zukunftsträchtigen Lösung für
die österreichischen Universitäten arbeiten, denn mit solchen
populistischen Drohungen ist niemandem geholfen. Sie als Ministerin
trägt nämlich eine sehr große Verantwortung für den
Wissenschaftsbereich und da kann man nicht mit einem derartigen
Aufschrei über Medien agieren", meinte heute
BZÖ-Wissenschaftssprecher Abg. Rainer Widmann zur Drohung von
Wissenschaftsministerin Karl, Universitäten zu schließen bzw.
zusammenzulegen sowie Professoren zu kündigen, wenn die Unis ab 2013
kein zusätzliches Budget erhalten.
"Ministerin Karl muss daher in der nächsten Ministerratssitzung eine
signifikante Erhöhung der Basisförderung für die Universitäten
einfordern. Sollte dieser Forderung seitens der SPÖ nicht Folge
geleistet werden, muss sie von ihrem Vetorecht im Ministerrat
Gebrauch machen und einem anderen Punkt ihre Zustimmung verweigern.
Entweder setzt sich die Ministerin gegenüber der SPÖ bald durch oder
sie tritt zurück", meinte Widmann.
Rückfragehinweis:
Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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