ÖH zu OECD: Studiengebühren beschleunigen Studienabschluss nicht
Investitionen in Bildung unerlässlich
Wien (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft sieht sich
durch die Ergebnisse der aktuellen OECD Studie "Bildung auf einen
Blick 2010" in ihrer Haltung bestätigt: "Eines der zentralen
Argumente des Wissenschaftsministeriums war immer die Behauptung,
Studiengebühren würden das Studium und den Studienabschluss
beschleunigen" erklärt Sigrid Maurer vom ÖH-Vorsitzteam. "Die
OECD-Studie beweist nun das Gegenteil: Nicht Gebühren, sondern gute
Beihilfensystem beschleunigen den Studienabschluss, wie zB in
Dänemark - wo es keine Studiengebühren gibt", so Maurer.
"Alle Jahre wieder ernüchtert uns der internationale Vergleich -
gemessen am OECD Schnitt hat Österreich um 17 % weniger
StudienanfängerInnen und liegt um 13 % bei den AbsolventInnen
zurück", sagt Thomas Wallerberger vom ÖH Vorsitz. "Bei diesen
Ergebnissen über Selektionsphasen und Beschränkungen auch nur zu
reden ist schlichtweg unverantwortlich" zeigt sich Wallerberger
erzürnt.
"Die OECD-Studie zeigt zum wiederholten Male das Versagen der
österreichischen Hochschulpolitik auf", so Mirijam Müller,
ÖH-Generalsekretärin. "Investitionen in Bildung sind unerlässlich.
Frau Karl ist aufgefordert nun endlich gegen Pröll in den Ring zu
steigen und ihre Verantwortung als Hochschulministerin zu
wahrzunehmen", so Müller.
Michaela Wein,
Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 212
michaela.wein@oeh.ac.at
http://www.oeh.ac.at













