• 07.09.2010, 13:24:01
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ÖH zu OECD: Studiengebühren beschleunigen Studienabschluss nicht

Investitionen in Bildung unerlässlich

Wien (OTS) - Die Österreichische HochschülerInnenschaft sieht sich
durch die Ergebnisse der aktuellen OECD Studie "Bildung auf einen
Blick 2010" in ihrer Haltung bestätigt: "Eines der zentralen
Argumente des Wissenschaftsministeriums war immer die Behauptung,
Studiengebühren würden das Studium und den Studienabschluss
beschleunigen" erklärt Sigrid Maurer vom ÖH-Vorsitzteam. "Die
OECD-Studie beweist nun das Gegenteil: Nicht Gebühren, sondern gute
Beihilfensystem beschleunigen den Studienabschluss, wie zB in
Dänemark - wo es keine Studiengebühren gibt", so Maurer.

"Alle Jahre wieder ernüchtert uns der internationale Vergleich -
gemessen am OECD Schnitt hat Österreich um 17 % weniger
StudienanfängerInnen und liegt um 13 % bei den AbsolventInnen
zurück", sagt Thomas Wallerberger vom ÖH Vorsitz. "Bei diesen
Ergebnissen über Selektionsphasen und Beschränkungen auch nur zu
reden ist schlichtweg unverantwortlich" zeigt sich Wallerberger
erzürnt.

"Die OECD-Studie zeigt zum wiederholten Male das Versagen der
österreichischen Hochschulpolitik auf", so Mirijam Müller,
ÖH-Generalsekretärin. "Investitionen in Bildung sind unerlässlich.
Frau Karl ist aufgefordert nun endlich gegen Pröll in den Ring zu
steigen und ihre Verantwortung als Hochschulministerin zu
wahrzunehmen", so Müller.

Rückfragehinweis:
Österreichische HochschülerInnenschaft (ÖH)
Michaela Wein, Pressesprecherin
Tel.: 0676 888 52 212
mailto:[email protected]
http://www.oeh.ac.at

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