• 07.09.2010, 13:22:17
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uniko: OECD-Empfehlungen als Mutinjektion für die Bundesregierung

Wien (OTS) - Eine Mutinjektion für die Bundesregierung, ihren
angekündigten Sparkurs bei den Bildungsausgaben rückgängig zu machen,
sieht der Präsident der Universitätenkonferenz (uniko), Hans Sünkel,
in der heute, Dienstag, veröffentlichten OECD-Studie "Bildung auf
einen Blick": Die Autoren empfehlen darin Investitionen in den
Hochschulbereich, "selbst wenn dadurch ein Defizit im Staatshaushalt
entsteht". Sünkel dazu: "Wenn sich die Bundesregierung des
OECD-Mitgliedslandes Österreich den Grundsätzen der internationalen
Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
verpflichtet fühlt, gäbe es keinen Grund mehr, den Hochschulbereich
weiterhin mit finanzieller Diätkost abzuspeisen."

Die von der OECD vorgelegten Zahlen belegen einmal mehr den
"erheblichen finanziellen Vorteil" von Investitionen in höhere
Bildung sowohl für den einzelnen als auch für den Staat. Die Studie
führe, so Sünkel, zudem vor Augen, dass Österreich bei den einzelnen
Ergebnissen im internationalen Vergleich noch Aufholbedarf habe: "Mit
dem ausgewiesenen Ansteigen der Studienanfängerquote allein ist es
nicht getan, wir müssen sowohl die Zahl als auch die Qualität der
Absolventinnen und Absolventen erhöhen", betonte Sünkel. Dazu bedarf
es jedoch einer erheblich besseren finanziellen Ausstattung der
Universitäten sowie einer dauerhaften Zugangsregelung.

Rückfragehinweis:

Manfred Kadi
   Referent für Öffentlichkeitsarbeit
   Österreichische Universitätenkonferenz
   Liechtensteinstraße 22, 1090 Wien
   Tel.: +43 (0)1 310 56 56 - 24
   Fax: +43 (0)1 310 56 56 - 22
   Email: [email protected]
   Homepage: www.uniko.ac.at

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