• 07.09.2010, 13:13:57
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VSStÖ: Faymann und Pröll müssen in tertiäre Bildung investieren

Regierung darf nicht weiter die Augen verschließen

Wien (OTS) - Der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ)
fordert bei der Budgeterstellung der Regierung eine massive Erhöhung
des Hochschulbudgets. "Die OECD Studie Bildung auf einen Blick 2010
beweist, dass die Investition in Hochschulbildung nicht nur für jede
und jeden einzelnen Vorteile bringt, sondern langfristig sogar für
den Staatshaushalt" sagt Stefanie Grubich, Bundesvorsitzende des
VSStÖ.

"In Österreich werden die Universitäten seit Jahren kaputtgespart.
Statt ihre Verantwortung ernst zu nehmen und durch Investitionen mehr
Menschen ein Hochschulstudium zu ermöglichen, friert die Regierung
die Budgets ein und diskutiert Zugangsbeschränkungen," so Grubich.

"Die Studie beweist außerdem erneut, dass sowohl die
StudienanfängerInnenquote, als auch die AbsolventInnenquote massiv
hinter dem Durchschnitt liegt. In Österreich beginnen nur 39 Prozent
eines Jahrgangs ein Studium, der Schnitt liegt bei 56 Prozent. Wir
brauchen mehr Studierende, nicht weniger," meint Grubich.

"Diese Zahlen führen Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren ad
absurdum. Nur durch einen offenen und freien Hochschulzugang mit
einer ausreichenden sozialen Absicherung können mehr junge Menschen
studieren," fordert Grubich abschließend.

Rückfragehinweis:
Christopher Pieberl, VSStÖ Pressesprecher, 0676/385 88 13 [email protected], www.vsstoe .at

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