- 07.09.2010, 12:56:08
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Landtagspräsident Lobnig fordert Einbindung einer Kärntner Kommission bei Untersuchung Slowenischer Massengräber
Klagenfurt (OTS) - Bestürzt zeigte sich heute der Präsident des
Kärntner Landtages, Josef Lobnig, über das nun entdeckte weitere
Massengrab in Slowenien, das jahrzehntelang vom Tito-Regime
verleugnet und totgeschwiegen wurde. "Wieder wurden weitere
Gräueltaten der Partisanen publik. Kärnten sollte sich bei der
Aufarbeitung der blutigen Spuren des Tito-Regimes beteiligen dürfen",
regt der Landtagspräsident an und schlägt die Installierung einer
Kärntner Kommission vor, die die Untersuchung begleiten soll.
"Wir sind auf einem guten Weg, die Geschichte vollständig
aufzuarbeiten, wozu auch die Bombenanschläge in den 70er Jahren
zählen", so Lobnig. Sollten auch weitere schmerzhafte Fakten
auftauchen, die Kärntner Bevölkerung habe sich eine lückenlose
Aufklärung verdient. Die Beziehungen zu Slowenien könnten dadurch
gefestigt und ausgebaut werden. Dazu werde es auch unbedingt nötig
sein, sämtliches Archivmaterial betreffend die Bomben-Anschlagserien
den Kommissionen zur Verfügung zu stellen, schließt Lobnig.
Rückfragehinweis:
Büro Erster Landtagspräsident
Tel.: ++43(0463) 57757-102
www.kaerntner-landtag.ktn.gv.at
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