- 07.09.2010, 12:16:55
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JUGENDVERTRETUNG: In Bildung investieren!
Österreich bei StudienanfängerInnen und -absolventInnen deutlich unter OECD-Schnitt. Studiengebühren völlig fehl am Platz!
Wien (OTS) - Die heute veröffentlichte OECD-Studie bestätigt die
Forderungen der Bundesjugendvertretung (BJV) nach dringenden
Investitionen im Bildungsbereich: "Die Studie zeigt einmal mehr, dass
die Politik bei unserem Bildungssystem großen Nachholbedarf hat", so
BJV-Vorsitzende Rodaina El Batnigi.
Besonders drastisch ist die Situation im Hochschulbereich, wo
Österreich sowohl bei den StudienanfängerInnen als auch
-absolventInnen deutlich unter dem OECD-Schnitt liegt: "Diese Zahlen
sind nicht neu, dennoch bemüht sich die Politik schon seit Jahren
keineswegs um eine Trendumkehr, im Gegenteil: Die Bildungspolitik in
Österreich liegt schon seit Jahren brach", betont die Vorsitzende.
Die BJV kritisiert vor allem die Herangehensweise in der
Bildungspolitik: "Das oberste Credo muss hier lauten, wie ein
chancengleicher Bildungszugang für alle erreicht werden kann. Die
wieder einmal aufgekeimten Diskussionen, wie man junge Menschen
möglichst vom Studieren abhalten kann - sei es durch
Zugangsbeschränkungen oder Studiengebühren - sind daher völlig fehl
am Platz! Die BJV lehnt auch den aktuell präsentierten Vorschlag der
Wissenschaftsministerin entschieden ab", erklärt Rodaina El Batnigi.
Abschließend warnt die BJV eindringlich davor, angesichts der
Budgetverhandlungen weitere Einsparungen im Bildungsbereich
vorzunehmen. "Um gestärkt aus der Krise herauszugehen und nachhaltig
gegen Armut und Arbeitslosigkeit zu kämpfen, muss in Bildung
investiert werden. Wenn die Politik diese Chance nicht erkennt, ist
das fatal", so El Batnigi.
Rückfragehinweis:
Bundesjugendvertretung
Mag.a Nicole Pesendorfer
Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0676/ 880 111 048
mailto: [email protected]
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