• 07.09.2010, 11:45:03
  • /
  • OTS0136 OTW0136

FP-Matiasek: SPÖ fördert Schmierereien in Wien

Graffiti-Workshops bei Aktionstagen der Gebietsbetreuung

Wien (OTS/fpd) - Der Großteil der bemalten und besprayten Flächen
im öffentlichen Raum sei nichts weiter als Schmiererei und damit
purer Vandalismus, stellt FPÖ-LAbg. Veronika Matiasek fest. "Aber
wenn es um das Beschmieren von privaten und öffentlichen Objekten
geht, ist die Stadtregierung auf dem linken Auge vollkommen blind. In
den allerseltensten Fällen geht es um künstlerische Gestaltung, in
der Regel verunstalten anarchistische Parolen den öffentlichen Raum",
übt Matiasek Kritik.

Nicht genug, dass man die Schmierer ihre Vandalenakte ungehindert
ausüben ließe, werden nun im Rahmen der aus Steuergeldern
finanzierten Aktionstage der Gebietsbetreuung auch noch
Graffiti-Workshops abgehalten und wie etwa in Hernals durch
SPÖ-Bezirksvorsteher unterstützt. Wo würden die Jugendlichen denn
später ausüben, was sie in den Workshops gelernt hätten? Sicher nicht
in den elterlichen Wohnzimmern, sondern im öffentlichen Raum, ist
Matiasek überzeugt.

Wien strotze bereits jetzt vor beschmierten Wänden, es sei daher im
höchsten Maße verantwortungslos, das auch noch mit Steuergeldern
anzuheizen, lehnt Matiasek diese Aktion entschieden ab. Es gäbe auch
für Jugendliche genug andere Formen, sich künstlerisch auszudrücken,
weiß Matiasek.

Die extrem schlechten Umfragewerte für die SPÖ bei den
Jungwählerinnen und Jungwählern führen nun ganz offensichtlich dazu,
dass man sich krampfhaft bemühe, "auf jugendlich zu machen" und dabei
aufgrund des mangelnden Zugangs zu jungen Menschen und ihrer Welt das
Terrain der Legalität und des guten Geschmackes verließe. Matiasek
erinnert gleichzeitig an die skandalösen, von SPÖ-Gemeinderat Baxant
unterstützten Aktionen des Hass-Rappers Nazar. Die Anleitung, unsere
Stadt noch mehr zu beschmieren, schlage in die gleiche Kerbe.

Hand in Hand mit den von der SPÖ liebevoll als künstlerische
Ausdrucksform bewerteten Beschmierungen gingen die illegalen
Plakatierungen auf diversen Objekten. Auch hier scheue man sich
seitens der SPÖ, die Verursacher zur Verantwortung zu ziehen.

Von der Verschandelung des öffentlichen Raums zur Verwahrlosung und
weiter zur Kriminalität sei es oft nur ein kleiner Schritt, so
Matiasek, die gleichzeitig nachdrücklich fordert, diese Vandalenakte
abzustellen und nicht noch auf Kosten der Steuerzahler zu fördern.
(Schluss) hn

Rückfragehinweis:
Klub der Freiheitlichen, Pressestelle
Tel.: (01) 4000 / 81 798

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NFW

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel