- 06.09.2010, 14:59:39
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VSStÖ: Karls Studiengebührenmodell ist absurd
Industriellenvereinigung und ÖVP behandeln Bildung wie Ware
Wien (OTS/SK) - Der Verband Sozialistischer StudentInnen (VSStÖ)
wehrt sich gegen die Vorschläge zu Studiengebühren von ÖVP und
Industriellenvereinigung. "Dieses Kursgebührenmodell würde zu einer
Verschärfung der finanziellen Situation von Studierenden,
insbesondere von sozial Schwächeren, führen. Wer könnte es sich denn
leisten, viele Prüfungen in einem Semester zu absolvieren, wenn diese
einzeln bezahlt werden müssen?
Müssen im Falle einer negativen Beurteilung noch einmal Kursgebühren
bezahlt werden? Falls ja, würde dies zu einer unverantwortlichen
finanziellen Mehrbelastung der Studierenden führen, da in einigen
Studienrichtungen Durchfallsquoten von über 80 Prozent die Regel
sind", so Stefanie Grubich, Bundesvorsitzende des VSStÖ. ****
"Nur ein offener und freier Hochschulzugang gewährt allen
Studierenden eine gute Bildung nach ihren Bedürfnissen. "Das
Studienangebot muss an die Bedürfnisse der Studierenden angepasst
werden und sollte nicht die Wünsche der Industrie und der
Wissenschaftsministerin befriedigen. Gerade die
Industriellenvereinigung sollte ein großes Interesse an gut
gebildeten und ausgebildeten Menschen haben, tatsächlich setzt sie
sich aber für Bildung für eine kleine Elite ein. Bildung ist ein
Menschenrecht und keine Ware", sagt Grubich abschließend. (Schluss)
sm/rl
Rückfragehinweis:
Christopher Pieberl, VSStÖ Pressesprecher,
Tel.: 0676/3858813,
E-Mail: [email protected],
www.vsstoe.at
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