- 06.09.2010, 12:42:49
- /
- OTS0138 OTW0138
Schulreife: SP-Vettermann: "Wien setzt auf umfassende Unterstützung"
Grüne und VP beweisen erneut ihr Ahnungslosigkeit
Wien (OTS/SPW-K) - "Zahlreiche Studien, unter anderem auch von der
Sigmund-Freud-Universität, belegen, dass sich Schulreife aus
umfassenden sozialen, emotionalen, kognitiven, sprachlichen und auch
motorischen Kompetenzen konstituiert. Schulreife ist somit weit mehr
als die Fähigkeit, die Unterrichtssprache Deutsch zu beherrschen. Um
von Anfang an eine optimale Schullaufbahn zu ermöglichen, werden
Wiens Kinder, die noch nicht schulreif, jedoch dem Alter nach
schulpflichtig sind, ein Jahr lang in Vorschulklassen optimal und
umfassend gefördert. Ihnen wird somit ein idealer und gut
vorbereiteter Einstieg in die nachfolgende 1. Klasse Volksschule
ermöglicht", erklärt heute, Montag, der Vorsitzende des
Bildungsausschusses, SP-Gemeinderat Heinz Vettermann in einer
Reaktion auf die heutigen grünen und schwarzen Wortmeldungen.
Grüne und VP belegen einmal mehr ihre Ahnungslosigkeit, so
Vettermann: "Vorschulklassen sind, in Kombination mit den zahlreichen
anderen Unterstützungsangeboten, besonders für Kinder mit
Migrationshintergrund der richtige Weg. Hierzu gehört auch die
besondere Förderung, die Kinder mit außerordentlichem Status
erfahren. Sie werden extra betreut - mit dem Ziel, möglichst schnell
mit den anderen Schülerinnen und Schülern mithalten zu können." In
Ergänzung mit der verstärkten Förderung in den Kindergärten im - seit
heuer verpflichtenden - Jahr vor dem Schuleintritt bedeute dies somit
eine "1+1 Förderformel", bei der die Kinder zuerst in den
Kindergärten und nachfolgend in den Vorschulklassen eine bestmögliche
Förderung hin zu Schulreife erhalten. "Jedes Kind bekommt - wenn
notwendig - somit 2 Jahre Frühförderung", unterstreicht Vettermann.
Es sei für jedes Kind besser, länger frühgefördert, als im Eiltempo
durch das Schulsystem geschleust - und dann in eine vielleicht
trostlose Zukunft entlassen - zu werden. "Durch die Förderung in
Kindergarten und Schule werden die Eingangsvoraussetzungen der Kinder
angeglichen. Der positive Effekt: mehr individueller Erfolg und als
Klasse ein höheres Leistungsniveau. Die vorschulische Förderung inkl.
der Umstiegsmöglichkeiten in die 1. Klasse Volksschule bedeutet je
nach individuellem Bedarf ein gewonnenes und in keinem Fall ein
verlorenes Jahr", so Vettermann, der abschließend auf Mareks
Vorstellung von Leistungsgruppen eingeht: "Den Sinn, den es haben
soll, in den AHS und Hauptschulen Parallelleistungsgruppen zu
errichten, kann wohl nur Marek selbst erkennen. Für alle anderen ist
das nur als 'konservative Besitzstandswahrung' zu deuten".
Rückfragehinweis:
SPÖ-Klub Rathaus, Presse
Tel.: 01/4000 81 943
www.rathausklub.spoe.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | DS1






