- 06.09.2010, 12:22:46
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Industrie: Sachliche Diskussion über Studienbeiträge notwendig und sinnvoll
IV-GS Beyrer: Müssen bei Bildung und Ausbildung, Forschung und Entwicklung mit den Besten mithalten
Wien (OTS/PdI) - Die Industrie begrüßt den jüngsten Vorschlag von
Wissenschaftsministerin Beatrix Karl betreffend einer
Wiedereinführung der Studiengebühren ausdrücklich, wie der
Generalsekretär der Industriellenvereinigung (IV) Mag. Markus Beyrer
heute, Montag, betonte: "Angesichts des steten Ansturms Studierender
in manchen Fächern, wird es schlicht unmöglich sein, die Qualität
ohne Studienbeiträge oder Zugangsregelungen aufrechtzuerhalten. Eine
sachliche Diskussion ist daher hier notwendig und sinnvoll."
Vorstellbar sei dabei die Kombination aus "Gebühren abhängig von den
in Anspruch genommenen Leistungen mit einer Verbesserung der
Studienbeihilfe." In Zusammenarbeit mit den Banken könne man zudem
für ein Angebot günstigerer Studiendarlehen sorgen.
"Angesichts des steigenden internationalen Wettbewerbs muss es
unser Ziel sein, bei Bildung und Ausbildung, Forschung und
Entwicklung mit den Besten mitzuhalten", so Beyrer. Die Industrie
habe genau daher im Bereich der Hochschulpolitik immer eine bessere
Lenkung der Studierendenströme gefordert. "Derzeit studieren 60
Prozent der Studienanfängerinnen und -anfänger nur 10 Prozent der
angebotenen Fächer - gegen diese Schieflage muss etwas geschehen." So
suche man in der Industrie sogar in der derzeitigen angespannten
wirtschaftlichen Lage in manchen Bereichen dringend nach Fachkräften.
Als einziges Land Europas verfüge Österreich weder über
Zugangsregelungen noch Studiengebühren. "An einem angemessenen
Beitrag der Studierenden werden wir mittel- und langfristig aber
nicht vorbeikommen, wenn wir Qualität und finanzielle Ausstattung
unserer Universitäten gewährleisten wollen", so der
IV-Generalsekretär.
Rückfragehinweis:
IV-Newsroom
Tel.: +43 (1) 711 35-2306
mailto:[email protected]
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