• 06.09.2010, 08:48:36
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Filmwirtschaft begrüßt Start des neuen Fördermodells FISA

Wien (OTS) - Die Filmwirtschaft begrüßt die nun erfolgte
Notifizierung des neuen Filmfördermodells Filmstandort Österreich
(FISA) im Bundesministerium für Wirtschaft, Jugend und Familie durch
die EU-Kommission.

In Absprache mit dem Fachverband und den durchführenden Stellen
Austria Business Agency und Austria Wirtschaftsservice hat das
Wirtschaftsministerium bereits vor der Notifikation den
Online-Testbetrieb für das neue Modell freigegeben. Inzwischen sind
12 Einreichungen mit einem Gesamtvolumen über 2 Mio. in Behandlung
und stehen in der entscheidenden Phase vor der Beschlussfassung.
"Mit der flexiblen Öffnung des Modells und der Anerkenntnis des
rückwirkenden Inkrafttretens der Richtlinien mit 1. Juli 2010 ist
sichergestellt, dass das neue Fördermodell nun schnell und effizient
in die Entscheidungsphase kommen kann", stellt Danny Krausz, Obmann
des Fachverbandes der Film- und Musikindustrie, fest.

Damit wurden Projekte eingereicht, die von anderen
Fördererinstitutionen bereits inhaltlich und kalkulatorisch beurteilt
wurden, was in der Anfangsphase die Entscheidung sicher erleichtern
wird. Das auf der Website www.filmstandort-austria.at eingerichtete
Online-Einreichungstool wurde in der Praxis von der Filmbranche
angenommen; erste Erfahrungen und allfällig notwendige
Systemadaptionen müssen nach einer ersten Evaluierungsphase und nach
der Behandlung durch den in Konstituierung befindlichen FISA-Beirat
vorgenommen werden. Damit sei nun gelungen, neben der Filmförderung
des österreichischen Filmförderungsinstituts auch ein automatisches,
an ökonomischen Kriterien ausgerichtetes Modell im Wirtschaftsressort
in Analogie zum Erfolgsmodell des Deutschen Filmförderfonds
einzurichten.

FISA - ist ein Spitzenfinanzierungsmodell, das dann greift, wenn
die Basisfinanzierung sichergestellt ist.

Wirtschaftsminister Mitterlehner und Finanzminister Pröll haben
quasi jetzt "B" gesagt - die ganze Bundesregierung muss nun aber auch
bei den kommenden Budgetverhandlungen gemeinsam "A" sagen!
Erst dann wird die neue Förderung ihre volle innovative Kraft nicht
nur für die österreichische Filmwirtschaft, sonder auch für die
Wertschöpfung in Österreich erzielen", so Danny Krausz. "Nur in einem
Zusammenspiel aller Finanzierungseinrichtungen - nationaler wie
internationaler Herkunft - ist es möglich, dieses Potential voll
auszuschöpfen."

Rückfragehinweis:

Dr. Werner MUELLER
   Fachverband der Film- und Musikindustrie
   Austrian Association of Film - and Music Industry 
   Tel: +43 (0)5 90900 3010
   mailto:[email protected] 
   www.fafo.at

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