- 04.09.2010, 14:49:32
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Cortolezis-Schlager: Neugestaltung der Hochschulfinanzierung ist für unsere Universitäten unerlässlich
Jetzt muss zügig gemeinsam an der Konkretisierung des Modells gearbeitet werden
Wien, 04. September 2010 (ÖVP-PK) "Wissenschaftsministerin
Beatrix Karls Modell einer Mischfinanzierung der Universitäten
durch öffentliche Gelder und private Beiträge ist notwendig und
sinnvoll. Unsere Universitäten werden im internationalen Wettbewerb
nur dann ernst genommen werden, wenn diese auch Studiengebühren
einheben können", so die ÖVP Wissenschaftssprecherin Katharina
Cortolezis-Schlager in einer ersten Reaktion auf die heutigen
Aussagen von Wissenschaftsministerin Beatrix Karl im heutigen
"Journal zu Gast". "Für die künftige Wettbewerbsfähigkeit des
österreichischen Wissenschaftsstandortes sind die Neugestaltung der
Hochschulfinanzierung und die Angleichung an internationale
Standards unerlässlich", sagt Cortolezis-Schlager. ****
"Durch eine international übliche Finanzierungsbeteiligung der
privaten Haushalte an den Studienkosten würde den Universitäten
mindestens 2-5 Prozent mehr Budget jährlich zur Verfügung stehen",
rechnet die ÖVP-Wissenschaftssprecherin vor. "Es muss
sichergestellt werden, dass die Studienbeiträge an den
Universitäten bleiben und der Verbesserung der Studienbedingungen
sowie des Betreuungsverhältnisses gewidmet werden. Jene rund 150
Millionen Euro, die die Universitäten derzeit für den Ersatz der
Studienbeiträge bekommt, müssen weiterhin für Lehre und Forschung
eingesetzt werden. Dadurch würde sich das Universitätsbudget
deutlich erhöhen. Zusätzlich muss das Stipendiensystem ausgebaut
werden.“, so Cortolezis-Schlager.
"In meinen zahlreichen Gesprächen mit Vertretern der
Universitäten und internationalen Experten in den vergangenen
Wochen wurde die Neugestaltung der Hochschulfinanzierung einhellig
von allen eingefordert. Ein angemessener, privater Beitrag zum
Studium, bei gleichzeitigem offensivem Ausbau des
Stipendiensystems, ist internationaler Standard. Jetzt muss zügig
gemeinsam mit dem Koalitionspartner und mit den
Universitätsrektoren das Model konkret ausgestaltet werden", so
ÖVP-Wissenschaftssprecherin Cortolezis-Schlager abschließend.
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
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