- 04.09.2010, 11:53:41
- /
- OTS0035 OTW0035
Wiener SPÖ-Wahlauftakt 3 - Häupl: "Es geht um eine Entscheidung zwischen Zukunft und Vergangenheit!"
Wien (OTS/SPW) - Der Vorsitzende der Wiener SPÖ, Bürgermeister
Michael Häupl bedankte sich in seiner Rede im Rahmen des
Wahlauftaktes der SPÖ Wien am Samstag herzlichst für die
Unterstützung von Bundeskanzler Werner Faymann und vom Pariser
Bürgermeister Delanoe sowie bei den zahlreichen BesucherInnen in der
Stadthalle: "Ich danke euch für euer Kommen und freue mich, dass ihr
da seid. Das spiegelt das hohe Engagement und die hohe Empathie für
diesen Wahlkampf wider", betonte Häupl. So seien es noch rund 30 Tage
bis "zur Entscheidung für unsere Stadt!" Dabei gehe es nicht nur um
die Entscheidung für eine Person oder eine Partei, sondern "es geht
um die Werte und die Haltung in unserer Stadt. Es geht um eine
Entscheidung zwischen Zukunft und Vergangenheit!", hielt der
Bürgermeister fest.****
Zur Situation am Arbeitsmarkt sowie zur Krisenbewältigung betonte
Häupl einmal mehr die Wichtigkeit von Investitionen: "Für uns ist der
Arbeitsmarkt erst in Ordnung, wenn junge Menschen wieder Ausbildung
und Zukunftschancen haben! Das ist nicht nur wichtig für den sozialen
Zusammenhalt, das hat auch mit der Erhaltung und der Verteidigung der
Demokratie zu tun!" In Richtung ÖVP betonte Häupl in diesem
Zusammenhang: "Denn wer die Demokratie verteidigen will, muss für
Arbeitsplätze sorgen!"
Für die Wiener Sozialdemokratie stehe fest, dass man aus der Krise
hinausinvestieren müsse und nicht in die Krise hinein sparen dürfe.
Darum investiere Wien in das Gesundheitswesen, in die Bildung, im
Energiebereich oder in Forschung und Wissenschaft: "Denn hierbei
reden wir von den Arbeitsplätzen von morgen und übermorgen. Diese
Investitionen sind von nachhaltiger Bedeutung für alle Wienerinnen
und Wiener."
In Hinblick auf die Steuerpolitik betonte Häupl, dass dieser Bereich
von Gerechtigkeit getragen werden müsse und garantierte: "Auch nach
der Wiener Wahl werden wir die Steuerpolitik der Reaktionäre nicht
unterstützen, bei denen nur die Kleinen zur Kasse gebeten werden und
noch weniger verdienen sollen als vorher! Es geht um Gerechtigkeit
und eine gemeinsame Finanzierung des Sozial-, des Bildungs- oder des
Gesundheitssystems und um den Erhalt des Gesellschafts- und
Sozialsystems." So sei es weiter auch die klare Aufgabe der Länder
für Stabilität und Effizienz zu sorgen und das werde in Wien
besonders ernst genommen: "Wir gehen verantwortungsbewusst und
sorgfältig mit dem Steuergeld um!" Wien habe die geringste
Pro-Kopf-Verschuldung Österreichs und sorge trotzdem für den sozialen
Zusammenhalt der Gesellschaft durch umfangreiche Investitionen: So
wird heuer 1 Milliarde Euro für das Sozialwesen investiert und in
Wien gebe es so viele Arbeitsplätze wie noch nie. "Und mit der
bedarfsorientierten Mindestsicherung wurde gemeinsam mit
Sozialminister Hundstorfer ein Meilenstein der Sozialpolitik
verwirklicht! Denn für eine Stadt wie Wien ist es eine Schande, dass
es Arme gibt. Aber im Gegensatz zur Opposition, die von
'Sozialschmarotzern' und der 'sozialen Hängematte' spricht, tun wir
etwas dagegen! Das ist ein großer sozialer Fortschritt für Österreich
und Wien!" (Forts.) nk
Rückfragehinweis:
Pressedienst der SPÖ Wien
Tel.: +43 1 534 27/222
mailto:[email protected]
http://www.wien.spoe.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | DSW






