OTS0218 / 03.09.2010 / 15:04 / Channel: Politik / Aussender: ÖVP Bundesparteileitung
Stichworte: Budget / Kaltenegger / Steuern / ÖVP


Kaltenegger zu SPÖ: Was bleibt ist Verunsicherung des Mittelstandes =


   Utl.: Wer laut Parteitagsbeschluss 4,5 Milliarden Euro aus einer 
Steuer auf Eigentum einnehmen will, der trifft jedes Sparbuch und 
jedes Einfamilienhaus =
    Wien, 03. September 2010 (ÖVP-PD) "Was bleibt ist eine 
Verunsicherung des Mittelstandes. Denn wer laut Parteitagsbeschluss 
4,5 Milliarden Euro aus einer Steuer auf Eigentum einnehmen will, 
der trifft jedes Sparbuch und jedes Einfamilienhaus", betont ÖVP-
Generalsekretär Fritz Kaltenegger zur Ankündigung der SPÖ, 
zusätzlich zu ihren Steuervorschlägen die Einführung einer breiten 
Vermögenssteuer auf Eigentum zu fordern. Zählt man auch die 
Steuervorschläge vom SPÖ-Parteitag im Juni dazu, kommt man auf 
gezählte 36 (!) Steuererhöhungsvorschläge der SPÖ. Auch die 
Aussagen von Bürgermeister Häupl und Landeshauptmann Voves lassen 
vermuten, dass die heutige Tagung des SPÖ-Präsidiums eigentlich 
eine Wahlkampfklausur war. ****
    „Der Mittelstand trägt jetzt schon als Lastesel der Nation fast 
allein die gesamte Steuerlast und finanziert unser Sozial-, 
Pensions- und Gesundheitssystem. Wir dürfen den Mittelstand nicht 
mit einer Steuer auf sein hart erspartes Eigentum doppelt und 
dreifach zur Kasse bitten“, so der ÖVP-General. „Der Mittelstand 
braucht Respekt, und nicht Schikane! Wer viel leistet, um sich 
etwas leisten zu können, der darf nicht schikaniert werden“ so 
Kaltenegger.
    "Eine Eigentumssteuer wäre eine reine Schikane. Alle 
steuerpflichtigen Österreicher hätten damit einmal im Jahr eine 
Vermögenssteuererklärung auszufüllen. Darauf müssten sie ihre 
Kontonummer, Sparbuchnummer inklusive Guthaben, Pensionsvorsorge 
und Bausparer, Haus, Grundstück, Auto und sämtliche Wertgegenstände 
auflisten und den Behörden melden, um  dann dafür kräftig Steuern 
zu bezahlen“, sagt der ÖVP-General.
    „Für uns ist klar, dass für die Sanierung des Staatshaushaltes 
alle ihren Beitrag leisten müssen, auch die Banken und Reichen. 
Daher wollen wir Bankenabgabe, Finanztransaktionssteuer und bei den 
Stiftungen Lücken schließen. Aber die ÖVP wird sich als Partei der 
Mitte schützend vor den Mittelstand stellen, denn es kann nicht 
sein, dass der Mittelstand mit einer Eigentumssteuer doppelt und 
dreifach abkassiert wird", so Kaltenegger. 
    „Wir stehen im Herbst mit der Erstellung des Budgets vor einer 
großen Aufgabe, die wir nur gemeinsam stemmen können. Gerade jetzt 
brauchen wir Führung und nicht Verunsicherung. Für den Herbst heißt 
das erstens klug sparen in der Verwaltung, zweitens kräftig 
investieren in Neues Wachstum und mehr Arbeitsplätze, damit wir den 
Aufschwung für Österreich nützen können und drittens brauchen wir 
bei den Steuern ein ausgewogenes Gesamtpaket, bei dem niemand 
doppelt und dreifach zur Kasse gebeten wird. Hier sollten wir die 
Chance nutzen und unser Steuersystem ökologisieren", betont der 
ÖVP-General, und abschließend: "Wir benötigen für diese 
Mammutaufgabe die gesamte Energie der Regierung, natürlich auch die 
des Bundeskanzlers." 
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien 
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
	
							
												
							
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