• 03.09.2010, 14:58:53
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Brunner: 800-Millionen-Kuhhandel bei Verbund und ÖBB spottet jeder Beschreibung

Grüne Kritik an rot-schwarzer Kraftwerksoffensive auf dem Rücken von Umwelt und SteuerzahlerInnen

Wien (OTS) - "Es ist energie-, umwelt- und nicht zuletzt
budgetpolitisch völlig jenseitig, wenn SPÖ und ÖVP nicht nur mit
Riesensummen an Steuergeld die Finanzprobleme der Verbund-Jongleure
auffangen und damit zugleich die Spirale beim Kraftwerksbau in
Schwung bringen, sondern das muntere Kraftwerks-Karussell um jeden
Preis nun bei den ÖBB fortsetzen wollen. Als wären 500 Millionen
Steuergeld für Energieverschwendung und Geschäftemacherei nicht
genug. Wenn nun in übelster Proporz-Logik auch noch die SPÖ mit 300
weiteren Millionen für ÖBB-Kraftwerkspläne bedacht wird, obwohl die
ÖBB-Pläne vom Spullersee bis ins Stubaital unersetzliche Naturschätze
bedrohen, ist das ein beispielloser rot-schwarzer Kuhhandel auf dem
Rücken der Natur" kritisiert Christiane Brunner, Umwelt- und
Energiesprecherin der Grünen.

Die SteuerzahlerInnen kommen doppelt dran, während in wenigen Wochen
ein Sparpaket ungekannten Ausmaßes droht. "Das ist die Große
Koalition wie sie leibt und lebt: Alles für die befreundeten Lobbies;
Umwelt und Menschen sind Nebensache. So fahren SPÖ und ÖVP nicht nur
Österreichs Energiezukunft in den Abgrund", kritisiert Brunner .
"Raus aus dem Öl und der in jeder Hinsicht fossilen Energiewirtschaft
setzt mehr Unabhängigkeit von den Energiekonzernen mit ihren
Verstrickungen voraus. Wir brauchen neue Schwerpunkte beim
Investieren, nicht Beton-Politik wie in den 1970er- und 1980er-Jahren
um unser aller Geld", so Brunner.

Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]

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