OTS0200 / 03.09.2010 / 13:52 / Channel: Politik / Aussender: ÖVP Bundesparteileitung
Stichworte: Fekter / Karl / Marek / Mitterlehner / Spindelegger / Wahl / Wien / ÖVP


ÖVP-Wien "Programmkongress 2010": Impulse für "Mehr Wien" =


   Utl.: ÖVP-Spitzenkandidatin Christine Marek stellt Werte, Ziele und 
Maßnahmen für "Mehr Wien" vor – Impulse und Unterstützung von 
gesamter ÖVP und den ÖVP-Bundesministern – Mehr ÖVP bedeutet mehr 
Wien =
    Wien, 03. September 2010 (ÖVP-PD) Unter dem Motto "Wien kann 
mehr" stellte die ÖVP-Wien unter Führung von Spitzenkandidatin 
Christine Marek beim "Programmkongress 2010" ihre Schwerpunkte, 
Maßnahmen und Ziele vor, mit denen die Wiener Volkspartei am 
Freitag Vormittag in die Intensivphase des Wiener-Wahlkampfes 
startete. Wissenschaftsministerin Beatrix Karl, Wirtschaftsminister 
Reinhold Mitterlehner, Außenminister Michael Spindelegger, 
Innenministerin Maria Fekter und der Grazer Bürgermeister Siegfried 
Nagl wiesen in fünf Impulsreferaten darauf hin, wie ein "Mehr für 
Wien" durch Christine Marek möglich ist. ****
    "Durch die ÖVP und Christine Marek wird 'mehr' Wien möglich", 
betonte der Grazer Bürgermeister Siefried Nagl. "Die ÖVP ist nicht 
nur präsent, sondern ist auch tatsächlich für die Menschen da. Wir 
sind die Partei der Kommunalpolitik, wir stellen die meisten 
Bürgermeister und Gemeinderäte in Österreich. Christine Marek will 
nicht nur Mitfahrerin, sondern Mitlenkerin in Wien sein – sie wird 
uns zu einem 'Mehr für Wien' führen", so Nagl.
    Wissenschaftsministerin Beatrix Karl thematisierte in ihrem 
Impulsreferat den Wissensstandort Wien. Obwohl sich die meisten 
Forschungseinrichtungen und tertiäre Bildungseinrichtungen in Wien 
befänden und der Bund nirgendwo mehr in den Forschungs- und 
Wissenschaftsbereich investiere, liege Wien bei der F&E-Quote 
abgeschlagen hinter der Steiermark. Mit 38 Prozent der F&E-
Beschäftigten in Österreich sei Wien zwar noch deutlich an erster 
Stelle, allerdings betrug dieser Anteil vor acht Jahren noch 42 
Prozent, so Karl, die auch den Grund dafür aufzeigte: „Um 
Investitionen im Forschungsbereich kümmern sich in Wien 
hauptsächlich der Bund und die Wiener Wirtschaft – die Wiener 
Stadtregierung trägt im Vergleich zu anderen Bundesländern nicht 
viel zu einer dynamischen Entwicklung bei.“ Wien müsse zur echten 
zentraleuropäischen Forschungsmetropole werden, so Karl. "Wissen 
schafft Arbeit, Forschung schafft Vorsprung. Bildung, Wissen und 
Forschung sind die unverzichtbaren Zutaten für das Erfolgsrezept, 
um Wien zu der Metropole machen zu können, die sie bereits sein 
sollte. Christine Marek setzt in ihrer Politik die richtigen 
Schwerpunkte – mit ihr können wir dieses 'Mehr für Wien' 
erreichen."
    Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner betonte, dass das 
große wirtschaftliche Potenzial Wiens stärker genützt werden 
sollte. "Wir müssen alte, verkrustete Strukturen aufreißen, um 
Platz für neue Ideen zu schaffen", so Mitterlehner. Aus 
Mitterlehners Sicht fehle beispielsweise ein spezielles 
Standortprogramm für die Hauptstadt. "Daher hat Christine Marek mit 
der 'Task Force' für Headquarter eine richtige Initiative 
vorgeschlagen, um den Wirtschaftstandort Wien zu stärken", betonte 
Mitterlehner. "Christine Marek steht für das Aufbrechen von 
verkrusteten Strukturen. Ein 'Mehr' für die ÖVP bedeutet daher ein 
'Mehr' für Wien."
    "Wir brauchen frischen Wind in Wien", betonte auch ÖAAB-Obmann 
Außenminister Michael Spindelegger, der die Schwerpunkte Arbeit und 
Bildung hervorhob. "In Wien gibt es  derzeit  ca. 1.480  junge 
Menschen, die auf der Suche nach einer Lehrstelle sind und noch 
keine gefunden haben. Hier handelt es sich um eine Zunahme von 33 
Prozent im Vergleich zum Vorjahr – das muss nicht sein, daher 
fordere ich, dass Wien neue Impulse setzt. Wir unterstützen 
Christine Marek mit allem, was der ÖAAB zu bieten hat, damit die 
arbeitenden Menschen in Wien wieder eine Perspektive bekommen", 
betonte Spindelegger. Im Bereich Bildung gebe es im Wien großen 
Aufholbedarf: "Beginn jeder Bildungsarbeit ist, dass die Menschen 
Deutschkenntnisse haben. Das von Christine Marek initiierte 
verpflichtende Kindergartenjahr für Fünfjährige ist eine wichtige 
Maßnahme, denn wer nicht Deutsch spricht, wird am heimischen 
Arbeitsmarkt wenig Chancen haben", so der ÖAAB-Obmann. "Christine 
Marek legt mit ihren Maßnahmen den Grundstein für eine gut 
ausgebildete Gesellschaft und setzt damit einen wichtigen Impuls 
für Wien."  
    "Ein 'Mehr' an Sicherheit ist in Wien nicht nur möglich, 
sondern auch notwendig", betonte Innenministerin Maria Fekter, die 
das Thema Sicherheit in den Mittelpunkt rückte. 
"Kriminalitätsbekämpfung, geordnetes Fremdenrecht und 
funktionierende Integration – in allen drei Bereichen herrscht 
Handlungsbedarf", so Fekter. Wien habe eine Fülle von uniformierten 
Personen – "rote, blaue und weiße Kappler" – die aber nichts zur 
Kriminalitätsbekämpfung beitragen würden, hier müsse effizienter 
gearbeitet, und die Bundespolizei entlastet werden. Ein "Mehr an 
Sicherheit" sei auch im Fremdenrecht in Wien möglich, zum Beispiel 
durch die Anwesenheitspflicht für Asylwerber: "Ein Viertel der 
Asylantragssteller taucht in die Illegalität unter, wodurch die 
Basis für organisierte Kriminalität gelegt wird", so Fekter, die 
eine fehlende Kooperation der Bundeshauptstadt, was die 
Kriminalitätsbekämpfung betreffe, kritisierte. "Die 
Gestaltungsvorschläge von Christine Marek lassen ein 'Mehr für 
Wien' zu", so Fekter, die "Deutsch vor Zuwanderung" als ein 
Schlüsselwerkzeug für erfolgreiche Integration bezeichnete. "Die 
ÖVP wird Deutsch vor Zuzug umsetzen, doch für jene, die bereits 
seit Jahrzehnten in Wien leben und noch immer nicht Deutsch können, 
ist die Bundeshauptstadt verantwortlich", so Fekter, die betonte: 
"Das verstaubte rote Rathaus gehört durchgelüftet!"
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
	
							
												
							
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