- 03.09.2010, 11:58:33
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VP-Marek: "Klares Nein zu Gesamtschule für Wien"
ÖVP Wien fordert bei Programmkongress Leistungsgruppen in Hauptschulen UND Gymnasien
Wien (OTS) - Mit einem "klaren Nein zu einer Gesamtschule für
Wien" hat die Landesparteiobfrau der ÖVP Wien, Christine Marek, beim
heutigen Programmkongress ihrer Partei eine der inhaltlichen
Hauptforderungen der ÖVP Wien auf den Punkt gebracht. "Die
bildungspolitischen Fehler der Wiener SPÖ der vergangenen Jahrzehnte
sind die Ursache vieler Probleme in unserer Stadt - ob in den
Schulen, im Zusammenleben oder am Lehrstellen- und Arbeitsmarkt. Die
SPÖ hat aus diesen Fehlern nichts gelernt und will weiterhin alle
Kinder gleich machen, sie völlig undifferenziert gemeinsam in einer
Klasse unterrichten und das System damit weiter nach unten
nivellieren. Diesen Bildungseintopf von vorgestern, diese rot-grüne
Sozialromantik lehnen wir ab."
Marek betonte, dass Kinder zu Leistung erzogen werden müssten, um im
Leben alle Chancen zu haben: "Leistungsförderung heißt
Differenzierung. Und das heißt ein klares Nein zu einer
undifferenzierten Gesamtschule. Das Gymnasium muss in seiner Langform
erhalten bleiben." Für die Wiener ÖVP-Chefin liegt es aber auch in
der Verantwortung der Schulen, Fähigkeiten der Schülerinnen und
Schüler zu fördern und Neigungen zu unterstützen. "Denn jedes Kind -
ob in der Hauptschule oder im Gymnasium - hat seine eigenen
Fähigkeiten und Begabungen. Daher braucht es eine Individualisierung
des Unterrichts in Form von Leistungsgruppen in beiden Schultypen.
Denn nur dadurch werden unsere Kinder so gefördert und gefordert,
dass sie sich optimal entwickeln können", so Marek. "Das wäre eine
echte Nivellierung nach oben - mit entsprechender Begabtenförderung.
Natürlich müssen wir auch die Bildungsstandards an den Schnittstellen
in der 3. und 4. sowie in der 7. und 8. Schulstufe verpflichtend
überprüfen."
Die Wiener VP-Landesparteiobfrau erneuerte in diesem Zusammenhang
auch ihre Forderungen nach 1000 Lehrerinnen und Lehrern mehr für Wien
innerhalb der nächsten vier Jahre, einer verpflichtenden
Vorbereitungsklasse für Schülerinnen und Schüler mit mangelnden
Deutsch-Kenntnissen und einem aussagekräftigen Schulentwicklungsplan
für Wien.
Grundlagen-Programm für Weiterentwicklung unserer Stadt
"Nicht nur im Bildungsbereich, auch in den anderen für die
Weiterentwicklung unserer Stadt zentralen Bereichen wie Wirtschaft,
Arbeit, Sicherheit oder Verkehr bringen wir mit unserem
Grundlagen-Programm auf den Punkt, was zu tun ist. Am 10. Oktober
haben wir die Chance, einfach bessere Grundlagen für Wien zu
schaffen. Grundlagen, die entscheiden, ob wir Wien aus dem Stillstand
holen, ob die Stadt in Zukunft nicht nur funktioniert, sondern
pulsiert, und ob frischer Wind ins Rathaus einzieht", betonte
Christine Marek. Daher habe sie vor wenigen Tagen sehr bewusst und
klar die Ansage gemacht: Die absolute Mehrheit der Wiener SPÖ muss
fallen. "Aus einem einzigen, entscheidenden Grund: Die Absolute muss
weg, damit es in Wien wieder aufwärts geht. Damit die ÖVP Wien dieser
Lähmung, diesem Stillstand, dieser Behäbigkeit und Selbstherrlichkeit
der Rathaus-SPÖ ein Ende setzen kann!"
Abschließend richtete sie ihren Appell an die Wienerinnen und Wiener:
"Wir stehen bereit. Und zwar nicht für irgendwelche Ämter oder
Posten. Sondern dafür, Verantwortung zu übernehmen. Für die Menschen
in dieser Stadt und für die Zukunft unseres Wien."
Rückfragehinweis:
ÖVP Wien - Pressestelle
Tel.: (01) 515 43 - 940, Fax:(01) 515 43 - 929
mailto:[email protected]
http://www.oevp-wien.at
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