OTS0103 / 03.09.2010 / 11:12 / Channel: Politik / Aussender: PID Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien
Stichworte: Bildung / Kinder / Kommunales / Wien


Wien: Neue Kindergärten mit besonderen Schwerpunkten =


   Wien (OTS) - In Wien gehen im Herbst eine Reihe von Kindergärten
mit besonderen Schwerpunkten in Betrieb: Der Bogen spannt sich
Musikkindergarten mit kreativem Ansatz, über geschlechtssensible
Pädagogik bis hin zu bilingualen Einrichtungen.
    Einen geschlechtssensiblen Ansatz verfolgt zum Beispiel der neue
Betriebskindergarten der Stadt in Town Town: Die Betreuung der Kinder
erfolgt nach einem pädagogischen Konzept, das einen Schwerpunkt auf
"Gleichstellung der Geschlechter" legt. Das Raumkonzept ist diesem
pädagogischen Schwerpunkt angepasst und umfasst offene, nicht
vordefinierte Spielebereiche statt der klassischen Puppen- und
Bau-Ecke. Das Spielzeug wird in flexiblen, neutralen Rollcontainern
gelagert, wodurch der gezielte Griff nach dem immer gleichen
Spielzeug vermieden werden soll. "Kindern soll vermittelt werden,
dass es keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen in Hinblick
auf Fertigkeiten, Berufswahl, Partnerschaft, Kindererziehung gibt",
betonen Bildungsstadtrat Christian Oxonitsch und Personalstadträtin
Sandra Frauenberger.
   Im neuen Musikkindergarten im Augarten steht die musikalische
Förderung und Kreativität im Mittelpunkte: Dafür wurden zwei eigene
Räume als Musikzimmer eingerichtet.. In den Kindergartenalltag wird
die musikalische Förderung durch Singen, Musizieren und Tanzen
integriert. Zusätzliche Förderung bieten die Wiener Sängerknaben in
Form von regelmäßigen musikalischen Fortbildungen für die
MitarbeiterInnen. Als weiterer Partner konnte die Porzellanmanufaktur
im Augarten gewonnen werden. 
Bilingualität in neuer Kindergruppe
   Auf Bilingualität setzt wiederum die neue Kinderfreunde-Gruppe
"Farbenmosaik" in der Neulerchenfelderstraße 60: Die Kindergruppe
wird von zwei fachlich ausgebildeten 
KindergruppenbetreuerInnen betreut, die im Team arbeiten und
unterschiedliche Sprachen sprechen. Durch die kleine überschaubare
Gruppengröße können die BetreuerInnen auf die jeweiligen kulturellen
Vorerfahrungen der Kinder eingehen: Der Spracherwerb geschieht beim
täglichen pädagogischen Angebot wie: Lesen von Bilderbüchern,
Musizieren, Basteln, Malen, aber auch in der Betreuer-Kind- und
Kind-Kind Kommunikation. So haben die Kinder die Möglichkeit, zu
ihrer Muttersprache eine Zweitsprache spielerisch zu erwerben. 
   Ein Besonderheit weist auch der neue Kinderfreunde-Kindergarten in
der Inzersdorferstraße 113 auf: Die Kinder, die in diesen
Kindergarten übersiedeln, wurden von den Archtitekten in die Planung
intensiv eingebunden: So haben sie große Pläne und Zeichnungen
erhalten, die sie bemalt und damit auch die Einrichtung mitentworfen
haben. 
Foto demnächst unter http://www.wien.gv.at/pressebilder verfügbar.
Rückfragehinweis:
~
   
   Mag.a Michaela Zlamal
   Mediensprecherin Stadtrat Christian Oxonitsch
   Tel.: +43 1 4000-81930
   michaela.zlamal@wien.gv.at
   http://www.oxonitsch.at/
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