Wien (OTS) - Am 4. und 5. September 2010 findet der 12.
Tierschutz-Aktionstag im Tiergarten Schönbrunn statt.
Diese Veranstaltung an einem Ort abzuhalten, wo Tiere ein Leben
lang eingesperrt und zur Schau gestellt werden ist ein Widerspruch in
sich.
Kinder sollen nicht nur im Umgang mit Heimtieren sensibilisiert
werden, sondern man muss ihnen auch die Wahrheit über Zootiere
aufzeigen. Zootiere sind verhaltensgestört, weil sie unter
permanentem Stress stehen. Sie müssen mit viel zu engen Grenzen
leben, wittern oft ihre Feinde ohne flüchten zu können, sind nicht
artgerechtem Klima und ständigem Lärm ausgesetzt, werden
zwangsverpaart und können ihre natürlichen Verhaltensweisen nicht
ausleben. Sie werden nachgezüchtet unter dem Vorwand des
Artenschutzes, doch in Wirklichkeit lassen Zoobabys, wie jetzt das
Elefanten- und Pandababy in Schönbrunn nur die Zookassen klingeln,
werden aber nie in Freiheit leben dürfen. Alle Zootiere werden für
immer unter den negativen Folgen ihrer Gefangenschaft leiden.
Der Österreichische Tierschutzverein appelliert daher an
Tierfreunde, keine Tiergärten zu besuchen. Zu hoffen ist, dass sich
das 21. Jahrhundert auch in Fragen der Gefangenhaltung von Tieren
weiterentwickelt, nämlich hin zum Schutz der natürlichen Lebensräume,
in dem Wildtiere frei in der Wildnis, dort wo sie hingehörten,
artgerecht leben können.
Rückfragehinweis:
Österreichischer Tierschutzverein
Tel.Nr.: 0662/84 32 55
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