• 03.09.2010, 09:39:28
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ARBÖ/ÖAMTC: Mit der Ökoprämie der Stadt Wien sind Qualitätsräder jetzt günstig zu haben

Wien (OTS) - Der Herbst steht vor der Tür. Der Fahrradhandel räumt
seine Lager. Nach einer Stichprobe des ARBÖ in Wien lockt der Handel
mit Rabatten bis zu 50 Prozent, sodass derzeit selbst Qualitätsräder
zu einem sehr attraktiven Preis angeboten werden. "Dieser
Preisvorteil wird durch die Rad-Ökoprämien-Aktion von Stadtrat Rudi
Schicker, auch noch vergrößert", informiert der Präsident des ARBÖ
Wien, Ing. Hermann Klein. Für jedes eingetauschte alte Fahrrad gibt
es eine Ökoprämie von 70 Euro, bar auf die Hand.

Und so kommt man zur Prämie:
Zuerst muss man sich unter www.rad-oekopraemie.at. anmelden und sich
die Prämie somit eine Woche lang reservieren. Dann kommt man mit dem
alten Fahrrad zur zugewiesenen Abgabestelle bei ARBÖ
(ARBÖ-Fahrsicherheits-Zentrum Wien-Kagran, Schillingstrasse 18, 1220
Wien) oder beim ÖAMTC (ÖAMTC Stützpunkt, Pasettistraße 96-98, 1200
Wien). Das Rad muss fahrtüchtig und gemäß der Straßenverordnung
(StVO) ausgerüstet sein.

"Häufig fehlt die Glocke oder der weiße Rückstrahler vorne. Solche
Räder können wir leider nicht akzeptieren", berichten die
Instruktoren der beiden Autofahrerclubs vor Ort. Mitzubringen ist
zudem eine Rechnung über den Kauf eines neuen Fahrrads. "Wichtig ist,
dass das neue Fahrrad in den letzten zwei Wochen gekauft wurde und
der Preis dafür nicht unter 140 Euro liegt."
Denn absolute Billigst-Produkte werden von Wiens Verkehrsstadtrat
nicht gefördert.

Die Aktion ist mit 1.000 Stück beschränkt. "Wer zuerst kommt, mahlt
zuerst", lautet die Devise dieser Aktion, die mehr Spaß am Radeln,
vor allem aber mehr Sicherheit im Straßenverkehr bringen soll. "Der
ÖAMTC unterstützt mit dieser Aktion gerne die Sicherheit der Wiener
Radfahrer", erklärt Christoph Mondl, stellvertretender
ÖAMTC-Generalsekretär. Immerhin erkauft man sich mit einem neuen Rad
ein Stück mehr an Sicherheit. Denn auf der technischen Seite hat sich
bei den Rädern viel getan: Etwa bei der verbesserten Beleuchtung,
über Neuerungen bei den Bremsanlagen, sowie den leichteren und
stabileren Rahmen, bis hin zur Übersetzung und einfacheren Handhabung
der Schaltung. Mit einem neuen Fahrrad ist man nicht nur sicherer,
sondern auch komfortabler unterwegs.

Rund 300 Wienerinnen und Wiener sind bereits registriert. Am
aktivsten waren bisher die Donaustädter (22. Bezirk) und die
Floridsdorfer (21. Bezirk), die 43 Prozent aller bisherigen Prämien
lukrierten. Jenseits der Donau liegen, überraschender Weise, die
Währinger (18. Bezirk) gut im Rennen.

Wiens Ökoprämie für Fahrräder nutzt nicht nur der Umwelt und
Verkehrssicherheit, sondern verfolgt auch einen sozialen Zweck. Die
eingetauschten Räder werden nicht verschrottet, sondern finden über
Sozialeinrichtungen neue Nutzer.

Rückfragehinweis:

ARBÖ Interessensvertretung & Öffentlichkeitsarbeit
   Mag. Lydia Ninz
   Tel.: (++43-1) 891 21-280, mobil: 0664/60 123 280
   mailto: [email protected]
   http://www.arboe.at
   
   ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit
   Sabine Fichtinger
   Tel.: (++43-1) 711 99-1203
   mailto: [email protected]
   http://www.oeamtc.at

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