- 03.09.2010, 06:00:13
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Smoking-Versand auf Staatskosten
Wien (OTS) -
- Der nächste Skandal des ÖIAG-Chefs Peter Michaelis: Trotz 750.000
Euro Jahresgage noch mehr Spesen"
- Er ließ sich das Waschen seiner Socken abgelten, nun musste der
Staat seine privaten Expresspakete bezahlen
Die nun "Heute" zugespielten DHL-Papiere sprechen Bände: Der
höchste Manager der Verstaatlichten, der Österreichischen Industrie
Holding AG, lässt sich seine teuren privaten Paket-Sendungen vom
Steuerzahler blechen. Hier die Details aus der Spesenabrechnung des
ÖIAG-Chefs Peter Michaelis:
- 3 CDs, 2 DVDs, 2 Journale schickte der ÖIAG-Boss per DHL-Midday Express an Amelie B. in Los Angeles. Kosten für den Steuerzahler: 519,90 Euro laut DHL-Abrechnung. - Ein Fernglas (!) ging auf Staatskosten nach Meerbusch bei Düsseldorf. DHL verrechnete 219,45 Euro. - Und einem Ex-Banker ließ Michaelis einen Smoking von Wien nach Berlin schicken. Per DHL kostete das dem Staat als ÖIAG-Eigentümer 845,24 Euro.
Der Mann mit dem 750.000- Euro-Gehalt macht sich aber nicht nur
mit seinen Spesen unbeliebt: Er will nun neun Mitarbeiterinnen (45 -
55 Jahre alt) feuern. Darunter sind auch drei Betriebsrätinnen.
Michaelis präsentierte bisher aber kein Restrukturierungskonzept für
die ÖIAG. Und behält drei Sekretärinnen und einen Chauffeur.
Rückfragehinweis:
Richard Schmitt
Tageszeitung Heute
Chefredaktion
Email: [email protected]
Tel.: 050-950-12211
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