• 02.09.2010, 19:05:46
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Neues Volksblatt: "Förderungen"

Ausgabe vom 3. September 2010

Linz (OTS) - Populisten haben's leicht. Ein guter Sager - und
jeder weiß, was gemeint ist. Zum Beispiel: Die Reichen sollen zahlen!
So einfach ist das.
Die Realität ist aber meistens eine andere. Wie beim oben genannten
Slogan, bei dem allerdings die Bürger mittlerweile mitgekriegt haben,
dass es der SPÖ dabei nicht nur um die wirklich Reichen gehen kann,
sondern dass es um einen weit größeren Teil der Steuerzahler geht, um
den Mittelstand.
Ähnlich verhält es sich mit den von der SPÖ und anderen Linken in der
AK, im ÖGB oder bei den Grünen propagierten "Agrarförderungen für die
Großbauern". Das klingt nach Geschenk für die Reichen und geht daher
"eini".
Tatsache ist aber: Die Agrarförderungen sind eine Abgeltung für
besondere Leistungen, etwa für höhere Umweltstandards, für den
Verzicht auf Massentierhaltung und Gentechnik, für den
Landschaftsschutz bis weit hinauf ins Gebirge und so weiter; also für
den Mehrwert, den Österreichs Bauern gegenüber der Agrarindustrie in
Holland oder England erbringen.
Die Prämien sind daher ein Leistungslohn und keine Sozialleistung.
Ein Unterschied, auf den die Bauern großen Wert legen. Völlig zu
Recht, denn der Versuch, sie als Almosenempfänger abzustempeln, hat
handfeste Gründe: Sozialleistungen kann man beliebig kürzen, Löhne
nicht!

Rückfragehinweis:
Neues Volksblatt, Chefredaktion
Tel.: 0732/7606 DW 782
mailto:[email protected]
http://www.volksblatt.at

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