- 02.09.2010, 15:34:31
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Huainigg: Integrativer Unterricht für behinderte Kinder als wichtiges bildungspolitisches Anliegen
ÖVP-Behindertensprecher setzt sich für schulische Integration als Bestandteil des neuen ÖVP-Bildungskonzeptes ein - stößt bei Ministerin Karl auf offene Ohren
Wien, 2. September 2010 (ÖVP-PK) Im Herbst wird die
Österreichische Volkspartei unter Federführung von Ministerin
Beatrix Karl ein Bildungskonzept vorlegen. Die Frage, wie
behinderte Kinder im österreichischen Schulsystem bestmöglich
gefördert werden können, wird dabei eine wichtige Rolle spielen. In
einem gemeinsamen Gespräch diskutierten die Ministerin und ÖVP-
Sprecher für Menschen mit Behinderung Abg. Franz-Joseph Huainigg,
heute, Donnerstag, wie die Weichen für die Zukunft gestellt werden.
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Der gemeinsame Unterricht von behinderten und nicht-behinderten
Kindern ist dabei ein Grundanliegen. "Dieser Paradigmenwechsel im
Bereich der schulischen Integration zeichnet sich schon im ÖAAB-
Bildungskonzept ab. Ich freue mich, dass die Integration
behinderter Kinder ins Regelschulwesen ein wichtiges Anliegen der
ÖVP ist", sagt Huainigg und betont, dass die Volkspartei damit der
UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen folgt,
die in Artikel 24 die inklusive Schule für alle Kinder als
Verpflichtung der Signatarstaaten festlegt.
Huainigg setzt sich dafür ein, dass folgende Punkte im neuen
ÖVP-Bildungskonzept Platz finden:
- neue Lehrmethoden und individuelle Anpassung des Lernniveaus
bis zum Hochbegabten
- das Recht behinderter Kinder auf gemeinsamen Unterricht mit
nicht behinderten Kinder
- die Weiterführung der schulischen Integration für nach der
achten Schulstufe (das Unterrichtsministerium blieb dem Nationalrat
schon 2007 einen erbetenen Gesetzentwurf schuldig)
- die Aufnahme behinderter Student/innen an Pädagogischen
Hochschulen.
"Ich werde mich dafür einsetzen, dass alle diese Punkte im
Bildungspapier der ÖVP aufscheinen. Österreich hat 2008 die UN-
Konvention ratifiziert, nun müssen wir zielführende
Umsetzungsschritte setzen", erklärt Huainigg abschließend.
Rückfragehinweis: ÖVP Bundespartei, Abteilung Presse und Medien
Tel.:(01) 401 26-420; Internet: http://www.oevp.at
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