• 02.09.2010, 13:52:08
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Wiens Schulpsychologie mit umfassendem Angebot und Tipps für den Schulstart

Wien (OTS) - "Unsere Wiener SchulsychologInnen sind ein
unverzichtbarer Bestandteil des Schulwesens - sie helfen und beraten
SchülerInnen, LehrerInnen und Eltern. Gerade jetzt zu Schulstart ist
ihre Arbeit natürlich besonders gefragt. Vor allem können sie mit
einer Reihe von zahlreichen, hilfreichen Tipps für einen
erfolgreichen Schulstart aufwarten", stellte Wiens Amtsführende
Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl bei einer
Pressekonferenz heute fest.

Insgesamt gibt es im Bereich des Stadtschulrats für Wien 25
SchulpsychologInnen - zusammen haben sie im vergangenen Schuljahr
über 19.000 Beratungen durchgeführt, 4.208 SchülerInnen psychologisch
betreut und 2.414 Sachverständigengutachten erstellt. Vor Ort an den
Schulen hat die Schulpsychologie etwa 25.000 Arbeitsstunden
verbracht.

Brandsteidl: "Unsere SchulpsychologInnen sind ein wichtiger
Bestandteil unseres umfassenden Stütz- und Beratungsangebots, das im
pädagogischen Bereich z.B. noch durch BeratungslehrerInnen und
PsychagogInnen sowie seit vergangenem Schuljahr mit eigenen Wiener
SchulsozialarbeiterInnen ergänzt wird."

Die Leiterin der Wiener "Schulpsychologischen Bildungsberatung",
Dr. Mathilde Zeman, nannte als Schwerpunkte ihrer Arbeit: Hilfe bei
Lernproblemen, Laufbahnfragen, Integrationsfragen,
Erziehungsproblemen, persönlichen Krisen, sozialen Konflikten sowie
Begabungsförderung, Arbeit mit Gruppen, Coaching und Supervision.
Zeman: "Wir sind seit über 50 Jahren integrativer Bestandteil des
Wiener Schulwesens. SchulpsychologInnen wirken beratend in der
gesamten Institution Schule. Ziel aller schulpsychologischen
Aktivitäten ist es, einen Beitrag zu einer Schule mit humaner
Bildungsorientierung zu leisten."

Speziell für den nahenden Schulstart gab Zeman zahlreiche
schulpsychologische Tipps, die "nicht nur für SchulanfängerInnen,
sondern auch für SchülerInnen aller anderen Schulstufen günstig
sind." Konkret empfahl sie:

Zuhören, denn "es ist die wichtigste Aufgabe der Eltern, dass sie ein
offenes Ohr für ihre Kinder haben. Wenn das Kind aus der Schule
kommt, sollte es Gelegenheit haben, zu erzählen, was es bewegt.
Eltern sollten es aber vermeiden, ihr Kind zum Erzählen zu drängen -
es genügt, wenn es weiß, dass Verständnis und Interesse für seine
Probleme und Erlebnisse vorhanden sind."

Lob, denn "Lob spornt an, Strafe macht Angst und Angst führt zu
Schul- und Lernunlust. Die gute Eltern-Kindbeziehung darf nicht von
den Noten in der Schule abhängig gemacht werden. Und: Kinder in der
Volksschule lernen nicht für das Leben oder für sich, sondern für die
Menschen, die sie lieben und denen sie eine Freude bereiten wollen!"

Routinen einüben, denn "gerade für SchulanfängerInnen ist es
beispielsweise wichtig, dass Eltern mit ihrem Kind den Schulweg
"lernen", insbesondere wenn öffentliche Verkehrsmittel benützt
werden. Ebenso wichtig ist es, Alltagsroutine (Schlafengehen und
Aufstehen zu einer bestimmten Zeit, Schulsachen herrichten,
Schultasche einräumen, effizientes Zeitmanagement, gemeinsame
Mahlzeit einplanen usw.) zu üben."

Freizeit, denn "über das Hausaufgabeschreiben bzw. Lernen für
Prüfungen darf die Freizeit nicht verloren gehen - ausreichend
Bewegung ist zum Ausgleich wichtig. Aktive Freizeitgestaltung
gemeinsam mit Familie und Freundeskreis wirkt sich positiv auf die
soziale Entwicklung aus." (Schluss) ssr

Rückfragehinweis:

PID-Rathauskorrespondenz:
   www.wien.gv.at/rk/
   Matias Meißner und Dragana Lichtner 
   Medien- und Pressereferat des Stadtschulrates
   Telefon: 01 525 25-77014
   E-Mail: [email protected] 
   E-Mail: [email protected]

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