- 02.09.2010, 13:48:47
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Grüne Mariahilf verlangen Zivildiener für kritische Kreuzungen und PolizistInnen für Verkehrsüberwachung
Jerusalem verlangt Schulwegplan, damit Einüben des sichersten Weges erleichtert wird
Wien (OTS) - Wie die Mariahilfer Schulwegepläne zeigen, gebe es
in Mariahilf viele kritischen Kreuzungsbereiche, die bislang nicht
entschärft wurden, streicht die Spitzenkandidatin der Grünen
Mariahilf, Susanne Jerusalem hervor. Achtungtafeln seien eine
gutgemeinte Lastminute-Aktion, werden aber das Sicherheitsgefühl der
Kinder und Eltern nicht heben. Jerusalem fordert: "Alle
Gefahrenstellen sollen durch Zivildiener geregelt werden, denn kleine
Kinder haben Angst im Straßenverkehr". Im übrigen gehe es darum,
diesem Thema nicht nur zu Schulbeginn volle Aufmerksamkeit zu widmen.
"Derzeit baut das System darauf auf, dass abhängig vom Wohnort die
Eltern ihre Kinder oft zwei Jahre lang bis zur Schule begleiten, weil
der Weg alleine zu gefährlich ist", kritisiert Jerusalem. Hohe
Fahrgeschwindigkeit und schlechte Sicht, sowie das Ignorieren der
Zebrastreifen durch rücksichtslose Autofahrer seien Schuld an den
gefährlichen Schulwegen, diese Probleme könnten nur durch den
regelmäßigen Einsatz von PolizistInnen gelöst werden, die hohe
Strafen verhängen müssten. Die Spitzenkandidatin der Grünen Mariahilf
verlangt, dass allen Eltern vor Schulbeginn der Schulwegplan ihrer
Volksschule ausgehändigt wird, um damit das Einüben des sichersten
Weges zu erleichtern.
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