Hall in Tirol (OTS) - Als vor einem Jahr im Rahmen der
Technologieoffensive des Landes Tirol ein gemeinsames
Mechatronik-Studium von UMIT und Leopold-Franzens-Universität
Innsbruck gestartet wurde, war dies für alle Verantwortlichen ein
wichtiger Meilenstein für die Tiroler Bildungslandschaft. Und die
Bilanz nach einem Jahr Studienbetrieb fällt äußert positiv aus.
Mit Beginn des Wintersemesters 2009/10 fiel der Startschuss für
das erste universitäre Mechatronik-Studium in Westösterreich.
Begonnen wurde im Bachelor Studium mit 35 Studierenden aus dem
Großraum Tirol/Südtirol und Vorarlberg, die derzeit eine breite,
fundierte und forschungsgeleitete technische Grundausbildung
genießen. Grundlagen aus Elektrotechnik, Maschinenbau, Informatik,
ergänzt durch Mathematik und naturwissenschaftliche Fächer bilden die
Basis dieser breiten Ausbildung. Das Studium wird auch in Kooperation
mit der Tiroler Industrie durchgeführt. Derzeit werden bei Westcam in
Mils und Thöni in Telfs neben praktischen Zugängen auch noch
Lehrveranstaltungen abgehalten. Moderne Lehr- und Forschungslabors an
beiden Universitäten ergänzen dieses Spektrum und sind dabei ein
zentraler Bestandteil dieser hochwertigen Ausbildung.
Bei der Konzeption des Studiums sind die Verantwortlichen
vollkommen neue Wege gegangen: Erstmals wurde in Österreich ein
Universitätsstudium gemeinsam von einer staatlichen Universität - der
Leopold-Franzens-Universität Innsbruck (LFUI) - und einer
Privatuniversität- der UMIT - konzipiert, das auch in der Lehre
gemeinsam abgewickelt wird. Begonnen als Kooperation wird das Studium
mit Beginn des Studienjahres 2011/12 in ein Joint-Programm
übergeführt, in dem beide Universitäten als gleichwertige Partner das
Studium betreiben und weiter entwickeln. Eine Konsequenz des Joint-
Programmes ist, dass das Abschlussdiplom die Siegel beider
Universitäten tragen wird. Mit dem Bachelor- Abschluss besteht nun
die Möglichkeit, in das geplante, gemeinsame Masterstudium, das mit
dem akademischen Grad eines Diplomingenieurs abschließen wird,
einzusteigen. Und jene, die im Anschluss eine wissenschaftliche
Laufbahn einschlagen möchten, können an beiden Universitäten das
Doktorat der technischen Wissenschaften erwerben.
Rückfragehinweis:
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Univ.-Prof. Dr. Christian Baumgartner, Institut für Elektrotechnik,
Elektronik und Bioengineering an der UMIT
christian.baumgartner@umit.at, Tel.: 050 8648/3980
Univ.-Prof. Dr. Michael Hofbaur
Institut für Automatisierungs- und Regelungstechnik an der UMIT
michael.hofbaur@umit.at, Tel.: 050 8648/3980
Ao. Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr. Rudolf Stark
Fakultät für Bauingenieurwissenschaften
an der Universität Innsbruck
rudolf.stark@uibk.ac.at, Tel.: 0512 507/6722
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