Wien (OTS) - "Die Slowakei hat völlig richtig eine demokratische
Entscheidung getroffen - das soll sich Finanzminister Pröll als
Vorbild nehmen", kommentiert BZÖ-Generalsekretär Christian Ebner
Prölls Äußerungen zur Ablehnung der Griechenland-Hilfe durch unseren
östliche Nachbarn. "Das slowakische Parlament hat das einzig Richtige
getan und den Griechen nicht Mio. Euro in den Rachen geworfen. Statt
halb Europa finanziell zu verpflichten, bräuchte sich Griechenland
nur an den IWF wenden - der ist auf die Sanierung maroder Länder
spezialisiert", so Ebner.
"Was hätte ohne die Griechenland-Hilfe passieren können?
Schlimmstenfalls hätten einige deutsche und französische Großbanken
einen Teil ihrer Forderungen abschreiben müssen; aber es hätte keinen
nachhaltigen Schaden für die europäische Wirtschaft gegeben", erklärt
der BZÖ-Generalsekretär. De facto wurde das Kreditrisiko nur von den
Banken zu den Steuerzahlern verschoben.
"Die Griechenland-Hilfe ist in dieser Form sinnlos, aber nicht
kostenlos. Und die Griechen sind noch immer nicht aus dem Schneider!
Es ist unwahrscheinlich, dass wir unser Geld jemals wieder sehen",
mahnt Ebner. Schließlich haben die Griechen nach der Hilfszusage
sofort investiert - in Waffenbestellungen ausgerechnet in Deutschland
und Frankreich?
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Pressereferat Parlamentsklub des BZÖ
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