OTS0098 / 02.09.2010 / 10:52 / Channel: Politik / Aussender: ÖVP Parlamentsklub
Stichworte: Bildung / Cortolezis-Schlager / Hochschulen / Parlament / Universitäten / ÖVP


Cortolezis-Schlager: Im Hochschulbereich Lücke zwischen Entwurf und Wirklichkeit schließen

Utl.: Die österreichische Hochschulpolitik muss nach internationalem Format gestaltet werden =


   Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Im Hochschulbereich müssen wir die Lücke
zwischen Entwurf und Wirklichkeit rasch schließen", so lautet heute,
Donnerstag, das Resümee der ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Mag.
Katharina Cortolezis-Schlager zur spannenden Diskussion des gestrigen
Arbeitskreises 'Re-Set Universities' in Alpbach. "Viele Ideen und
Vorschläge die gemeinsam mit Vertretern von Universitäten, Politik
und Wirtschaft im Arbeitskreis 'Re-Set Universities' diskutiert
wurden, gilt es nun rasch weiterzuentwickeln und gemeinsam
umzusetzen. Die SPÖ sollte den Mut aufbringen und sich neuen und
internationalen Trends und Entwicklungen im Hochschulbereich nicht
länger verschließen", so Cortolezis-Schlager in Reaktion auf ihre
zahlreichen Gesprächen mit internationalen Experten.**** 
"Wir müssen uns über unsere Ziele in der Hochschulpolitik im Klaren
sein. Wir wollen eine Hochschulpolitik von internationalem Format.
Diesem Ziel können wir nur dann nachkommen, wenn die Kernaufgaben in
Lehre und Forschung auf höchstmöglichem Niveau erfolgen", so
Cortolezis-Schlager.
Weiters verweist Cortolezis-Schlager auf die in der vergangen Woche
veröffentlichte WIFO-Studie "Forschungs- und Innovationspolitik nach
der Wirtschaftskrise". "Dazu bedarf es jetzt entsprechender Reformen,
die sich an internationalen Standards orientieren, wobei das WIFO
hier einen ausgewogenen Maßnahmenmix aus Förderungen und
unterstützenden Rahmenbedingungen empfiehlt", so Cortolezis-Schlager,
die vor allem die Internationalisierung von Wissenschaft und
Forschung forcieren will. "Wir müssen unseren Studierenden und
Hochschulen ein international wettbewerbsfähiges Profil ermöglichen.
Dazu braucht es einen klarer Schwerpunkt bei der
Internationalisierung, der eine noch stärkere Kooperation zwischen
Wissenschaft, Wirtschaft, Gesellschaft und Politik fördert.
Österreich muss zur ersten Adresse für die besten
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Studierenden aus aller
Welt werden."
"Wir müssen jetzt jene Rahmenbedingungen schaffen, die Österreichs
Hochschulen benötigen, damit sie sich auch in Zukunft mit den besten
Ländern messen können. Dazu hat die ÖVP Lösungsvorschläge auf den
Tisch gelegt. Neben einer Ökologisierung des Steuersystems, die unter
anderem zusätzliche Mittel für den Fachhochschulausbau liefern kann,
gilt es auch ein Studienplatzfinanzierungssystem mit
Zugangsmanagement für den Hochschulsektor zu diskutieren. Unser Ziel
ist es, eine kompetitive Forschung und Lehre und Excellenz in allen
wettbewerbsfähigen Disziplinen zu ermöglichen", so
Cortolezis-Schlager abschließend.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
   Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
   Tel.: 01/40110/4436
   http://www.oevpklub.at 
	
							
												
							
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0098    2010-09-02/10:52
021052 Sep 10
VPK0001 0343