OTS0084 / 02.09.2010 / 10:31 / Channel: Chronik / Aussender: ÖAMTC
Stichworte: Gesundheit / Reisen / Sicherheit / Urlaub / Verkehr / ÖAMTC


Sommerrückblick der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe: über 18.000 Einsätze im Juli und August

Utl.: Freizeitunfälle immer öfter Grund für Rückholungen aus dem Ausland =


   Wien (OTS) - Beinbruch beim Wasserski, Absturz beim Paragleiten,
Wirbelbruch beim Kajakfahren, Hitzeschlag oder Bergunfall - auch
heuer verlief für viele Österreicher der Sommerurlaub anders, als
geplant. Im Juli und August herrschte bei der
ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe wieder Hochsaison. Über 18.000 Menschen
haben alleine in diesen beiden Monaten von der Schutzbrief-Nothilfe -
im In- oder Ausland - Unterstützung bekommen. Mehr als 500 Personen
wurden vom ÖAMTC wegen einer Verletzung oder Erkrankung nach
Österreich gebracht. Der Großteil dieser Patienten konnte mit
Krankenwagen oder Linienflugzeug transportiert werden, einige
Notfälle wurden mit einem eigens ausgerüsteten Ambulanzflugzeug
(ÖAMTC-Ambulanzjet) geflogen. Für 760 Menschen hat der Club vor Ort
Hilfe in die Wege geleitet und eine adäquate Behandlung in
ausgewählten Krankenhäusern und Arztpraxen ermöglicht. 
   "Im Sommer ist generell Hochsaison bei der Schutzbrief-Nothilfe.
Es fällt aber auf, dass immer häufiger Freizeitverletzungen der Grund
dafür sind, dass Menschen von ihrem Schutzbrief Gebrauch machen",
sagt Michael Tagunoff, Leiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. Alle
Schicksale der in Folge geschilderten Fälle haben eines gemeinsam:
Der ÖAMTC brachte die Unfallopfer nach Hause in ihr Heimatspital und
übernahm die Kosten für Behandlungen im Ausland sowie Rücktransporte.
   Einige Fälle dieses Sommers: Ein 14-jähriges Mädchen aus Tirol
erlitt im Deutschlandurlaub schwere innere Verletzungen durch einen
Pferdetritt. Eine Wasserschifahrt in Italien wurde einem 15-jährigen
Mädchen aus Oberösterreich zum Verhängnis - der Sportausflug endete
mit einem Oberschenkelbruch. Mit einem Hitzeschlag landete eine
54-jährige Wienerin auf einer Intensivstation in Italien. Unzählige
Brüche zog sich ein 52-jähriger Oberösterreicher nach einem
Bergunfall in Südtirol zu. Über 20 Personen wurden nach
Fahrradunfällen in ihre Heimat zurückgeholt. Ein 17-jähriger
Niederösterreicher wurde in Spanien von einer Gruppe Jugendlicher
grundlos zusammengeschlagen. Ein 41-jähriger Wiener entging bei einem
Absturz beim Paragleiten nur knapp einer Querschnittlähmung. Ein
64-jähriger Steirer stürzt beim Fischen in Serbien aus dem Boot und
verletzt sich dabei schwer. Ein 44-jähriger Tiroler erlitt beim
Kajaken in Norwegen einen Wirbelbruch. Großes Glück hatte ein
54-jähriger Wiener, der mit einem Mietwagen in Frankreich aus zehn
Metern Höhe ins Meer stürzte. Er konnte sich durch die Heckklappe,
die durch den Aufprall aufgesprungen war, selbst befreien und war nur
leicht verletzt. Weniger glimpflich endete für eine
Niederösterreicherin ein freiwilliger Sprung von einer Klippe bei
einem Badeaufenthalt in Spanien. Durch eine ungewollte Drehung
landete die 25-jährige am Rücken und zog sich den Bruch zweier
Wirbeln und des Brustbeines zu.
   Und auch viele Fahrzeuge mussten nach einem Defekt oder Unfall in
den Ferienmonaten nach Österreich zurückgebracht werden - 2.380 an
der Zahl. Unzählige Personenheimreisen, Nächtigungen und sonstige
Leistungen, die mit dem Fahrzeugausfall zusammenhängen, wurden
ebenfalls vom Club organisiert.
   Weltweit sind durch die internationale Vernetzung des ÖAMTC 200
Schwesterclubs auch für österreichische Urlauber im Einsatz. In den
15 europäischen Notrufstationen sind über 250 deutschsprachige
Mitarbeiter mit Erfahrung im Umgang mit den Behörden des Landes rund
um die Uhr erreichbar. Über eine Million Clubmitglieder sind auch
Inhaber eines Schutzbriefes. Gemeinsam mit Partnern und Kindern bis
19 Jahre bietet der ÖAMTC damit 2,5 Millionen Österreichern Schutz -
für das nötige Glück im Unglück.
   Informationen zum Thema ÖAMTC-Schutzbrief sowie zum
Weltreise-Krankenschutz - dem Zusatzprodukt zum Schutzbrief mit
weltweiter Gültigkeit - findet man unter www.oeamtc.at/schutzbrief.
Rückfragehinweis:
   ÖAMTC-Öffentlichkeitsarbeit, Eva Käßmayer, Tel.: +43 (0) 1 711 99-1218, pressestelle@oeamtc.at, http://www.oeamtc.at
	
							
												
							
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