- 01.09.2010, 13:48:51
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Brandsteidl: ÖVP operiert mit falschen Zahlen zum Lehrer-Stellenplan
Lesen bildet!
Wien (OTS/SPW-K) - Die jüngste Presseaussendung der ÖVP, in der
sie sich erlaubt, "darauf hinzuweisen, dass es einen Unterschied gibt
zwischen 'Stellenplan' und der tatsächlichen Anzahl unterrichtender
Lehrerinnen und Lehrer", ist ausgesprochen hilfreich, da hier
erstmals die Quelle ihrer falschen Behauptungen über vermeintliche
Kürzungen von Lehrerdienstposten in Wien genannt wird. Konkret beruft
sie sich bei dieser Behauptung auf das Statistische Jahrbuch des
BMUKK. Bei der Lektüre dieser Quelle ist der ÖVP jedoch ein
schwerwiegender Fehler unterlaufen. So wird in der ersten Fußnote zu
dieser Statistik explizit festgehalten: "Bei Vergleichen mit den
Vorjahren ist zu beachten, dass bis einschließlich 2007/08 Zahlen
inklusive Karenzierungen publiziert wurden". Für spätere Jahre gelten
alle Zahlen exklusive Karenzierungen. Die Folge dieser Leseschwäche:
Die von der ÖVP genannten Zahlen der Jahre 2006/07 und 2008/09 sind
nicht miteinander vergleichbar.
"Lesen bildet", stellte hierzu Wiens Amtsführende
Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl in Richtung ÖVP fest
und kritisierte, dass "hier - ob wissentlich oder unwissentlich - mit
falschen Zahlen operiert wurde, um daraus parteipolitisches Kleingeld
auf dem Rücken der Kinder zu schlagen. Tatsache ist und bleibt, dass
es Wien gelungen ist, die Kürzungen der schwarz-blauen
Bundesregierung rückgängig zu machen und über 800 zusätzliche
Dienstposten (inkl. Berufsschulen sogar 1000 Dienstposten) vom Bund
zu bekommen."
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Matias Meissner
Email: [email protected]
Telefon: 0664-1301387
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