- 01.09.2010, 12:26:13
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NEWS: Häupl greift Strache frontal an: "Wofür er steht, ist eine Gefahr."
Zum Wissen der ÖVP über Buwog, Hypo, Grasser & Co.: "Da wird schon das eine oder andere besprochen worden sein."
Wien (OTS) - Wiens Bürgermeister Michael Häupl warnt im
NEWS-Interview vor Heinz-Christian Strache: "Wenn Herr Strache das
Sagen hätte, würde Wien wirtschaftlich den Bach runtergehen, die
Sozialpolitik in der Verteilung von Bargeld an Bedürftige im Innenhof
des Rathauses bestehen, vom Zusammenleben in der Stadt würde nichts
mehr zu merken sein, weil er die Leute aufhetzt - und soviel Polizei
würde er gar nicht haben können, um alle Konflikte zu besänftigen."
Und das heißt: Er halte das, wofür Strache steht, "für eine Gefahr.
Vor der Haltung, die er vertritt, muss man sich in der Tat fürchten."
Über die immer neuen Details zu Buwog, Hypo, Grasser und Co. zeigt
sich Häupl nicht überrascht. Er habe das so erwartet. Und der Wiener
SPÖ-Chef lässt mit seiner Einschätzung aufhorchen: "Ich habe den
Eindruck, dass die ÖVP in vielen Bereichen einfach weggeschaut hat.
Sie hatte ja Hang und Drang zur Privatisierung, und dann hat man sich
das Öster-Reich einfach aufgeteilt. Kleinere Bereiche sind der FPÖ
zugeteilt worden, um die hat man sich einfach nicht gekümmert."
Ob dahinter also ein Plan gesteckt habe? - Häupl dazu: "Das
Verhältnis zwischen Bundeskanzler Schüssel und Finanzminister Grasser
war ja ein bekannt herzliches und vertrauensvolles. Und es gibt bis
heute kein Wort der Kritik. Ich gehe davon aus: Da wird schon das
eine oder andere besprochen worden sein."
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