• 01.09.2010, 11:16:04
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FPÖ Wien fordert härtere Strafen für Freier

Wien (OTS) - Am Mittwoch, im Rahmen einer Pressekonferenz der
Wiener FPÖ forderte GR Dietbert Kowarik härtere Strafen für Freier
und verlangte in diesem Zusammenhang eine Änderung des Wiener
Prostitutionsgesetzes. Einen dementsprechenden Antrag hätte er
vorbereitet und würde ihn auf Bezirks- und Landesebene einbringen.

Anlass für den freiheitlichen Initiativantrag sei die "ausufernde
Prostitution" im 15. Bezirk. Das erstellte Programm von Stadträtin
Sandra Frauenberger (SPÖ), das etwa Prostitution nur in gewissen
Zonen vorsehe, funktioniere nicht, da es auf Freiwilligkeit basiere.
Nur massive Polizeieinsätze in den letzten Wochen hätten zu einer
Verbesserung der Situation geführt, erklärte Kowarik. Nun müsse man
"die Freier in die Verantwortung nehmen". Ein Initiativantrag der FPÖ
zum Prostitutionsgesetz solle Abhilfe schaffen. Darin heißt es etwa,
wenn ein Freier in einer Verbotszone - im Umkreis von Schulen,
Spitälern, Kirchen ist Prostitution verboten - mit einer
Prostituierten Kontakt aufnimmt, "begeht eine Verwaltungsübertretung
und ist mit einer Geldstrafe bis zu 700 Euro, bei Uneinbringlichkeit
mit Ersatzfreiheitsstrafe bis zu einer Woche, zu bestrafen." Weiters
forderte die FPÖ, dass Straßenprostitution in Wohngebieten verboten
gehöre und die Einführung von Genehmigungsverfahren für einschlägige
Lokale und Bordelle.

Weitere Informationen: Gemeinderatsklub der FPÖ, Telefon: 01
4000-81798, Internet: www.fpoe-wien.at/ (Schluss) cwk

Rückfragehinweis:

PID-Rathauskorrespondenz:
   www.wien.gv.at/rk/
   Werner C. Kaizar
   Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (MA 53)
   Telefon: 01 4000-81087
   E-Mail: [email protected]

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