• 01.09.2010, 10:54:23
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FPÖ-Ebinger: Missstände im Krankenanstaltenverbund nehmen kein Ende!

Verantwortung liegt bei Wehsely

Wien (OTS/fpd) - Die Missstände im Wiener Krankenanstaltenverbund
nehmen offensichtlich kein Ende. Nach dem Hilferuf der Hebammen in
den letzten Wochen, wird nun bekannt, dass es auch auf der
Frühgeborenenstation im Wiener AKH schwere Mängel gibt, so der
Gesundheitssprecher der FPÖ-Wien, LAbg. Mag. Gerald Ebinger.

Wie einem Kurier-Artikel zu entnehmen ist, herrscht akuter Betten-und
Personalmangel. Kinder müssen in andere Spitäler verlegt werden.
Frühgeborene, die meist einer besonderen medizinischen Behandlung
bedürfen, bedeuten für die Eltern ohnehin bereits eine besondere
Belastung. Wenn dann aber auch noch die notwendigen medizinischen und
pflegerischen Einrichtungen fehlen und Kinder in andere Spitäler
verlegt werden müssen, wird es für die Eltern unerträglich, so
Ebinger.

Diese Zustände sind offenbar schon jahrelang bekannt, ohne dass etwas
dagegen unternommen wurde. Hier wäre die zuständige Stadträtin
gefordert und es stellt sich die Frage, ob ihr diese Missstände nicht
zur Kenntnis gebracht wurden oder ob sie diese einfach negiert hat.
Wenn es, wie auch bei den Hebammen, zuwenig Personal gibt, wie der
ärztliche Direktor einräumt, so hätten diese Mängel durch Erhöhung
der Ausbildungsplätze und ein adäquates Gehaltsschema bereits vor
Jahren behoben werden können. Hier liegt die Verantwortung eindeutig
bei der zuständigen SPÖ-Stadträtin Wehsely, so Ebinger weiter.

Es zeigt von unglaublicher Ignoranz sowohl den Patienten als auch dem
Pflegepersonal gegenüber, wenn immer erst dann reagiert wird, wenn
sich die Betroffenen an die Öffentlichkeit wenden. Im Wiener
Gesundheitsressort wird nur agiert aber nicht rechtzeitig reagiert,
so Ebinger der weiter meint, dass dies auch klar erkennbar ist bei
der mangelnden Versorgung in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, wo
erst nach einer Untersuchungskommission Verbesserung zugesagt wurden.

Für die bestmögliche Versorgung der Wiener Patienten wird es in
Zukunft jedenfalls nicht reichen, mediengerecht neue Krankenstationen
oder Geriatriezentren zu eröffnen. Hier ist tatsächliches Handeln
gefragt, schließt Ebinger. (Schluss)paw

Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien, Pressestelle

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