- 31.08.2010, 15:36:37
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Hannes Ametsreiter: Breitband-Internet und IKT bestimmen Europas Weg aus der Krise
Alpbach (OTS) - Forum Alpbach: Wirtschaftsgespräche zum Management
der Krise - Diskussion mit Romano Prodi, Minister Reinhold
Mitterlehner und anderen Meinungsbildnern - IKT und
Breitbandinfrastruktur leisten wichtigen Beitrag zum
Wirtschaftswachstum - Änderungswille bei Unternehmen und Verwaltung
gefragt
Bild-Download steht Ihnen ab 18 Uhr unter
http://www.telekomaustria.com/presse/news/2010/0831_alpbach.php zur
Verfügung.
Nach einer lebhaften Eröffnungsdiskussion über das Management der
Krise: Romano Prodi, ehemaliger Präsident der EU-Kommission und
früherer italienischer Regierungschef, Hannes Ametsreiter,
Generaldirektor der Telekom Austria Group, und Bundesminister
Reinhold Mitterlehner in Alpbach.
Foto: Telekom Austria Group/Markus Prantl
Bei der Eröffnung der Wirtschaftsgespräche beim diesjährigen Forum
Alpbach trafen Romano Prodi, ehemaliger Präsident der EU-Kommission
und früherer italienischer Regierungschef, Bundesminister Reinhold
Mitterlehner, Prof. Paul Kirchhof, Experte für Steuerrecht, Henryka
Bochniarz, polnische Arbeitgebervertreterin, Ursula Engelen-Kefer,
ehemalige stv. Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes,
Bernhard Felderer, IHS-Chef, sowie Hannes Ametsreiter,
Generaldirektor der Telekom Austria Group, unter der Moderation von
Erhard Fürst, Industriellenvereinigung, zu einer lebhaften Diskussion
über das Management der Krise zusammen.
Bereits im Eingangsstatement hielt Hannes Ametsreiter fest: "IKT-
und Breitbandinfrastruktur leisten in den verschiedensten Arbeits-
und Lebensbereichen einen wesentlichen Beitrag, um den Beruf
effizienter und das Privatleben einfacher zu gestalten. Das reicht
vom regionalen Gesundheits- und Pflegewesen über die öffentliche
Verwaltung bis hin zu weltweit vernetzten Bildungseinrichtungen."
In Anlehnung an den bekannten österreichischen Nationalökonomen
Joseph Schumpeter betonte Hannes Ametsreiter die große Bedeutung von
Innovationen in Krisenzeiten und strich darüber hinaus das Thema
Change Readiness, also die Fähigkeit und den Willen, mit
Veränderungen positiv umzugehen, hervor: "Europa braucht Veränderung,
um im globalen Wettbewerb besser bestehen zu können. Dabei ist Change
Readiness ein Schlüsselfaktor, um aus der Krise durchzustarten. Die
Notwendigkeit einer neuen, offenen Geisteshaltung besteht nicht
alleine für die Wirtschaft, sondern genauso für den öffentlichen
Sektor und die Bürger der Europäischen Union."
Digitale Agenda der EU: Breitband und IKT für alle EU-Bürger
Auch wenn immer mehr Tätigkeiten - von Stellenbewerbungen über
Steuererklärungen bis hin zu zur Ticketbuchung - online erledigt
werden, sind 30 % aller EU-Bürger, also 150 Millionen Menschen, noch
nie im Internet gewesen! Die Europäische Kommission hat im Mai 2010
die Digitale Agenda präsentiert, deren Ziel es ist, allen Bürgern der
EU den Zugang zu Breitband-Internet bis zum Jahr 2013 zu ermöglichen
und sie an digitale Dienste und Medien heranzuführen.
Bei der Wettbewerbsfähigkeit, so Generaldirektor Hannes
Ametsreiter, stellen Breitband und IKT besonders wichtige
Erfolgsfaktoren dar: Die Europäische Kommission setzt ganz klar auf
Breitbandinfrastruktur und IKT Services zur Steigerung der
Produktivität und Wettbewerbsfähigkeit in Europa. Die Telekom Austria
Group hat im Mai eine Studie von Frontier Economics (UK) präsentiert,
die zeigt, dass vor allem osteuropäische Länder diesem ambitioniertem
Ziel hinterherhinken. Obwohl sich laut Studie das Einkommensniveau im
Vergleich zu Westeuropa verringert hat, konnte der Ausbau der
Breitbandinfrastruktur in CEE im selben Zeitraum nicht mithalten.
Hannes Ametsreiter hat dazu in Alpbach eine Reihe von Vorschlägen
präsentiert, wie Breitband und IKT forciert werden können - und zwar
ohne die bereits strapazierten Budgets der öffentlichen Hand weiter
zu belasten: Beispielsweise würden durch vereinfachte und
beschleunigte Genehmigungsverfahren für Basisstationen sowohl die
Wirtschaft als auch die Konsumenten profitieren. Darüber hinaus soll
durch klare Regulierungsrichtlinien Rechtssicherheit hergestellt
werden, um den dringend notwendigen Glasfaserausbau in Europa
voranzutreiben.
Unglaubliche Dynamik der digitalen Gesellschaft
Das Internet erlebt heute eine Explosion der transportierten
Datenmengen, die mit Netztechnologien früherer Generationen kaum noch
zu bewältigen ist. Täglich kommen pro Sekunde 4.000 neue Webadressen
im Internet hinzu. Dieser Entwicklung kann man auf Infrastrukturseite
nur mit gezielten Ausbaumaßnahmen und mit der Implementierung und
weiterem Rollout neuester Mobilfunktechnologien wie HSPA+ oder in
Zukunft LTE gerecht werden.
Um das Ziel der Digitalen Agenda mit
Internetzugangsgeschwindigkeiten von 30 Mbit/s für alle Europäer bis
2020 auch in Österreich zu erreichen, hat die Telekom Austria Group
in Österreich ein ambitioniertes Ausbauprogramm für die garantierte
Breitbandversorgung Österreichs in Angriff genommen. Bis 2013 fließen
rund eine Milliarde Euro in den Ausbau des Festnetzes und rund 500
Mio. Euro in das Mobilfunknetz. Dazu zählen die vier Glasfaserpiloten
in Villach, Klagenfurt, Wien (15. und 19. Bezirk) sowie der Ausbau
mit VDSL. Im Endausbaustand wird die potentielle Versorgung 2013 bei
2 Millionen Haushalten liegen, rund 750.000 außerhalb urbaner
Ballungszentren. Daneben gibt es LTE Trials im A1 Netz in St. Pölten
und in Wien (2. und 21. Bezirk).
E-Health und Smart Grid Technologien im Fokus
Kernbereiche der Telekom Austria Group sind die Industriezweige
Gesundheit, Transport, Energie, Content etc., die gemeinsam mit den
IKT-Anbietern neue, innovative Internetanwendungen auf Basis
integrierter Technologien entwickeln sollen. Auch im Sinne dieser
Industrieselektion befindet sich A1 Telekom Austria mit seinen
Schwerpunkten in den Bereichen E-Health, Green IT und Smart Grid im
Einklang mit gesamteuropäischen Zielsetzungen. Das Videofon, die
standardisierte Archivlösung für Radiologen, mobile Lösungen für die
ambulante Pflegebetreuung älterer Menschen, Maßnahmen zur Steigerung
der Energieeffizienz und zur Verringerung des ökologischen Footprints
des Unternehmens (Reduktion von CO2-Emissionen, Einführung von
Stromtankstellen an verkehrstechnisch neuralgischen
Telefonzellenstandorten noch in diesem Jahr), beweisen den hohen
Deckungsgrad der Strategie der Telekom Austria Group mit den Visionen
und Zielen Europas.
Über die Telekom Austria Group:
Die Telekom Austria Group ist führender Telekommunikationsanbieter
im CEE-Raum. Die Gruppe notiert seit November 2000 an der Wiener
Börse und ist in acht Ländern tätig: in Österreich (A1 Telekom
Austria), Slowenien (Si.mobil), Kroatien (Vipnet), den Republiken
Serbien (Vip mobile) und Mazedonien (Vip operator), Bulgarien
(Mobiltel), Weißrussland (Velcom) sowie in Liechtenstein (mobilkom
liechtenstein). Das Geschäftsfeld Festnetz umfasst Sprachtelefonie,
Daten- und IT-Lösungen, Internet-Access, Multimedia-Dienste sowie
Wholesale, das Geschäftsfeld Mobilkommunikation beinhaltet
Sprachtelefonie, mobiles Internet sowie Daten- und Payment-Lösungen.
Die Unternehmensgruppe betreut rund 2,3 Millionen Festnetzanschlüsse
in Österreich und 19,2 Millionen Mobilfunk-Kunden in den acht
Ländern. Die Telekom Austria Group beschäftigt mehr als 16.000
MitarbeiterInnen und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2009 einen
Umsatz von 4,8 Mrd. EUR. Der Vorstand der Telekom Austria Group setzt
sich aus Generaldirektor Dr. Hannes Ametsreiter und Finanzvorstand
und Generaldirektor-Stellvertreter Mag. Hans Tschuden zusammen.
Weitere Informationen unter http://www.telekomaustria.com
Rückfragehinweis:
Telekom Austria Group
Mag. Elisabeth Mattes
Konzernsprecherin
Tel.: +43 664 66 39187
E-Mail: [email protected]
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