• 31.08.2010, 15:19:16
  • /
  • OTS0273 OTW0273

Etzenberger: Schwarzbuch Landwirtschaft bestätigt Kritik der SPÖ-Bauern

Soziale Gerechtigkeit ist auch bei Agrarförderungen einzumahnen

St. Pölten (OTS) - "Soziale Gerechtigkeit ist auch bei
Agrarförderungen einzumahnen. Diese grundlegende Forderung der
SPÖ-Bauern bestätigt nun auch das momentan heftig diskutierte
'Schwarzbuch Landwirtschaft' von Hans Weiss", sieht sich der
Vorsitzende der SPÖ-NÖ-Bauern, LKR Josef Etzenberger bestätigt. Dem
Buch zufolge kommen nur rund 20 Prozent der
Landwirtschaftsförderungen kleineren bäuerlichen Betrieben zugute.

"Wir fordern seit Jahren eine Änderung in der Agrarpolitik. Denn
gerechte Förderungen in der Landwirtschaft bedeuten, nicht den
Grundbesitz zu fördern sondern den Arbeitseinsatz", macht Etzenberger
deutlich. "Langsam müssten auch die Bauernbündler um Grillitsch und
Co. begreifen, dass es nicht angehen kann, dass Großbetriebe mit
Förderungen überschüttet werden, während täglich kleine Landwirte
gezwungen sind, ihren Hof aufzugeben. Auch der ehemalige
Agrarkommissar Franz Fischler hat sich ja bereits für eine gerechte
Förderungspolitik ausgesprochen", so Etzenberger weiter.

Jeden Tag sperren in Österreich 12 landwirtschaftliche Betriebe für
immer zu. "Wenn sich der Bauernbund weiterhin nur für Großbetriebe
und reiche Stiftungen stark macht, wird es in Zukunft wohl kaum mehr
kleine Bauernhöfe geben können. Übrig bleiben nur die
Großgrundbesitzer. Wir SPÖ Bauern kämpfen daher für eine ehrliche und
gerechte Agrarpolitik, die auch den Klein- und Mittelbetrieben eine
Chance zum Überleben bietet", so Etzenberger abschließend.

Rückfragehinweis:
SPÖ Bauern NÖ, Josef Etzenberger, Tel.: 02742/2255-180, Mobil: 0664/264 21 03, [email protected]

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NSN

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel