Wien, 31-08-2010 (OTS/FPD) - Die ORF-Sommergespräche werden immer
mehr zu einer Farce. Beim gestrigen Auftritt von Vizekanzler und
Finanzminister Pröll hatte man über weite Strecken den Eindruck, daß
es sich dabei um eine Belangsendung der ÖVP handelt. Die Moderatorin
Thurnher verhielt sich - im Gegensatz zu ihren bisherigen Auftritten
- wie eine Statistin, ihre Tätigkeit beschränkte sich größtenteils
auf Begrüßung und Verabschiedung. Und auch der Co-Statist,
Ex-Finanzminister Hannes Androsch, war über weite Strecken kaum
wahrnehmbar.
Vizekanzler Pröll nutzte die Gunst der (ORF)-Stunde und fabulierte
wortreich ohne dabei aber wirklich etwas zu sagen. Alles in allem war
dieses vierte Sommergespräch ein weiterer Beweis dafür, daß der ORF
nicht nur wirtschaftlich sondern auch redaktionell einer dringenden
Reform bedarf. Dieses Interview mit dem "Wizekanzler" Pröll war
wirklich ein Witz, die meisten Zuseher sind wohl schon nach 10
Minuten entschlummert, so heute FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky
in einer kurzen Replik. (Schluß)
Rückfragehinweis:
FPÖ-Wien, Pressestelle
*** OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER
INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT ***
OTS0125 2010-08-31/10:58
311058 Aug 10
NFW0003 0179