- 30.08.2010, 15:40:17
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Gaßner zu Agrar-Fördersystem: Einmal mehr zeigt sich, dass Veränderungen dringend erforderlich sind
Gerechte Verteilung auch bei den Agrar-Förderungen!
Wien (OTS/SK) - SPÖ-Landwirtschaftssprecher Kurt Gaßner nahm das
"Schwarzbuch Landwirtschaft" von Hans Weiss zum Anlass, um auf die
von der SPÖ seit Jahren geforderte Notwendigkeit von mehr Fairness
bei den Agrar-Förderungen hinzuweisen. "Wenn täglich 12 Bauern
aufgeben und im Gegenzug immer mehr landwirtschaftliche Großbetriebe
und Konzerne entstehen, muss das aufrütteln. Das Fördersystem muss
motivieren und gerecht sein - das ist es derzeit nicht!", so Gaßner.
Bei der Erhaltung und Förderung von kleinbäuerlichen Betrieben gehe
es nicht um Selbstzweck. Es gehe um den Erhalt der Arbeitsplätze
"auch auf unseren kleinbäuerlichen Betrieben". Nicht zu unterschätzen
sei, dass kleine Betriebe qualitativ hochwertige Nahrungsmittel
erzeugen. Weiters gehe es um Erhaltung und Pflege der Landschaft. Die
Frage müsse daher auch aus dem Blickwinkel gesellschaftlicher Werte
betrachtet werden.****
"Gerechtigkeit ist gefragt!", betonte Gaßner. Es sei daher etwa die
Agrarförderungen nach dem Kriterium des Arbeitseinsatzes der Bauern
zu bemessen. Flächenprogramme in der Agrarförderung würden nicht dem
Leistungsprinzip entsprechen, weil sie dazu führten, dass wenige
große, statt der vielen kleinen Bauern gefördert werden. "Für dem
ländliche Lebensraum sind neben allen anderen Betriebszweigen die
kleinbäuerlichen Betriebe für uns ein unabdingbarer Teil jeder
zukunftsfähigen Region, daher sind wir Sozialdemokraten sehr wohl
schon immer für gerechte und transparente Unerstützung dieser
kleinbäuerlichen Struktur durch die Öffentlichkeit", so Gaßner
schließend. (Schluss) up
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Tel.: 01/53427-275
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