- 30.08.2010, 13:17:47
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Ranner zu ÖAMTC-Test: Auch Österreich hinkt bei sicheren LKW- Parkplätzen hinten nach
EU setzt Initiativen - Mitgliedstaaten sind gefordert
Brüssel, 30. August 2010 (OTS) "Jetzt haben wir es Schwarz auf
Weiß: In einem umfassenden Test zeigt der ÖAMTC auf, dass
europaweit die meisten LKW-Rastplätze unzureichende
Sicherheitsstandards aufweisen. Leider hinkt auch Österreich hinten
nach. Dabei gehören Frachtdiebstähle und Angriffe auf LKW-Fahrer zu
den besonders wachsenden Delikten, die jährlich einen Schaden von
8,2 Millionen Euro ausmachen", so die Verkehrssprecherin der ÖVP-
Delegation Dr. Hella Ranner. "In meinem Bericht über die
Sozialvorschriften im Straßenverkehr hat sich das Europäische
Parlament ganz besonders mit dieser Problematik auseinandergesetzt.
Neue Vorschläge, zum Beispiel für Parkplatz-Reservierungssysteme
liegen auf dem Tisch und müssen nun rasch ausgebaut werden", so
Ranner, für die als Chefverhandlerin im Transportausschuss das
Thema nicht neu ist. ****
"Wenn Ruhezeiten vorgeschrieben werden, dann müssen die Fahrer
diese auch einhalten können. LKW-Fahrer beklagen sich zu Recht,
dass es in manchen Mitgliedstaaten überhaupt nicht möglich ist ihre
Fracht alleine und unbeaufsichtigt stehen zu lassen ohne Gefahr zu
laufen, anschließend 'erleichtert' worden zu sein. Genau deshalb
brauchen wir Sicherheitsstandards, auf die sich Österreichische
LKW-Fahrer auch im Ausland verlassen können", fordert Ranner.
"EU-Kommission und Europäisches Parlament wollen das Thema
Sicherheit auf Europas Strassen vorantreiben. Es ist aber die
Verantwortung der Mitgliedstaaten, die vorgeschlagenen Initiativen
rasch umzusetzen", so Ranner. Auch die belgische
Ratspräsidentschaft legt ein Schwerpunkt auf die Weiterentwicklung
der Europäischen Verkehrspolitik. In einer internationalen
Konferenz am 25. und 26. Oktober sollen die verschiedenen
europäischen und nationalstaatlichen Initiativen geprüft werden und
die Ergebnisse des Europäischen Pilotprojekt 'EU-Label'
bekanntgemacht werden. "Bei der technischen Umsetzung dieses EU-
Projekts ist übrigens die steirische Fachhochschule Johanneum
federführend involviert", freut sich Ranner.
SERVICE: Mehr Informationen dazu finden Sie hier:
http://www.truckparkinglabel.eu
Rückfragen:Dr. Hella Ranner MEP, tel.: +32-2-284-5898
([email protected]
oder Mag. Andrea Strasser, EVP Pressedienst, Tel.: +32-473-
311175 ([email protected])
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