- 30.08.2010, 13:05:21
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Michael Spindelegger bei "Hacklerfrühstück" in Alpbach im Gespräch mit Jugendlichen
Zur Sprache kamen Themen wie Mitarbeiterbeteiligung, atypische Beschäftigung, Arbeitsplatz der Zukunft und Zuwanderung.
Alpbach (OTS) - Im Bauhof der Gemeinde Alpbach veranstaltete der
ÖAAB heute, Montag, ein "Hacklerfrühstück" mit Bundesobmann BM Dr.
Michael Spindelegger. ÖAAB-Generalsekretär LAbg. Mag. Lukas Mandl
hatte junge Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Forums dazu
eingeladen, mit Spindelegger in entspannter Atmosphäre ins Gespräch
zu kommen. Die Räumlichkeiten des Bauhofes waren bis auf den letzten
Platz gefüllt. Nach Eröffnungsworten von Mandl und einem
Impulsreferat von Spindelegger widmeten sich die Politiker
persönlichen Gesprächen mit den Gästen des "Hacklerfrühstücks".****
In seinen Eröffnungsworten erklärte Mandl, die Aufgabe des ÖAAB
sei "die Arbeit für die arbeitenden Menschen". Etwa in der
Bildungspolitik habe der ÖAAB "die Blockade gelöst. Jetzt ist der
Reformzug nicht mehr aufzuhalten." In der Arbeits- und
Wirtschaftspolitik gehe es darum, Wege für die Arbeitswelt der
Zukunft "zu suchen und auch zu gehen". Spindelegger habe auch "Mut
zur Wahrheit" bewiesen, als er darauf hingewiesen habe, dass
"Österreich selbstverständlich Einwanderung braucht, um Arbeitsmärkte
und Sozialsysteme auf dem gegenwärtigen Niveau zu halten", so Mandl.
An die Spitze seiner Ausführungen stellte ÖAAB-Bundesobmann BM Dr.
Michael Spindelegger das Thema der "atypisch Beschäftigten". Denn wie
unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des
"Hacklerfrühstücks" seien auch unter den atypisch Beschäftigten
besonders viele junge Menschen. Es gehe darum, dass die
Beschäftigungsform auch der tatsächlichen Arbeitsleistung entspreche.
"Andere wichtige Themen sind das von uns entwickelte Zeitwertkonto
für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie der Ausbau der
Mitarbeiterbeteiligung", so Spindelegger.
Zum Thema der Zuwanderung erklärte der ÖAAB-Bundesobmann: "Trotz
gezielter Förderung und Entlastng der Familien in Österreich haben
wir noch immer zu wenige Geburten, um unser Sozial- und
Pensionssystem auch in Zukunft aufrecht zu erhalten." Daher sei eine
Zuwanderung von qualifizierten Kräften unumgäglich. Der Wandel in der
Demografie verlange von der Politik, Rahmenbedingungen für
Arbeitsplätze der Zukunft zu schaffen, damit Österreicherinnen und
Österreicher auch in Zukunft hochwertige Arbeitsplätze im eigenen
Land vorfinden könnten. Der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmerbund
ÖAAB in der ÖVP entwickle Konzepte für die Arbeitsplätze der Zukunft,
betonte der ÖAAB-Bundesobmann.
Spindelegger und Mandl wiesen auch auf den Think Tank des ÖAAB, das
"Zukunftsforum Soziales", hin. Die diesjährige Plenarveranstaltung
dieses Think Tanks werde unter dem Titel "Zukunft der Arbeit - Arbeit
der Zukunft" am Freitag, 1. Oktober 2010, in Wien stattfinden. Für
diese Veranstaltung seien Vorträge von nationalen und internationalen
Spitzenpolitikerinnen und -politikern sowie "Arbeitskreise zu
entscheidenden Themen der Zukunft" geplant. Wie im Vorjahr sollten
von dieser Veranstaltung "kräftige Ideenimpulse für das gesamte
Arbeitsjahr ausgehen", müsse man "proaktiv" für entsprechende
Zuwanderung arbeiten.
Rückfragehinweis:
ÖAAB-Generalsekretariat Mag. Nikola König PR & Kommunikation Tel.: Tel.: +43 (1) 40 141 216, Fax: +43 (1) 40 141 229 mailto:[email protected] www.oeaab.com
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