• 30.08.2010, 12:52:54
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Schulen - SP-Vettermann: "Strache fordert Dinge, die er selbst gestrichen hat!"

FPÖ ist mitverantwortlich für den Verlust von Lehrern!

Wien (OTS/SPW-K) - "Wären dem FPÖ-Chef Strache die Schulkinder und
die Familien während seiner Regierungsbeteiligung mit der ÖVP genauso
wichtig gewesen, wie heute, hätten wir uns viel erspart", kommentiert
der Vorsitzende des Bildungsausschusses, SPÖ-Gemeinderat Heinz
Vettermann den heutigen kläglichen Auftritt Straches. "Alle
Kürzungen, die Strache als stellvertretender FPÖ-Chef während der
FPÖ-Regierungsbeteiligung abgenickt hat, haben wir in Wien versucht
zu kompensieren. Und das ist uns weitgehend gelungen!", sagt
Vettermann.

Als Beispiel nannte Vettermann die fehlenden Lehrer: "Schwarz-blau
hat den Verlust von 1.000 Lehrern in Wien zu verantworten. Erst unter
der sozialdemokratischen Bildungsministerin Claudia Schmied konnten
diese Lehrer für die Wiener Schülerinnen und Schüler wieder
zurückgewonnen werden.", sagt Vettermann.

Strache sei in seinem "Blut-Wahlkampf" offenbar vollkommen
entgangen, dass die Stadt auch heuer rund 4,4 Millionen Euro in
Materialien für den Schulunterricht in allen öffentlichen und
privaten allgemein bildenden Wiener Pflichtschulen investiert. Auf
diese Weise werden die Eltern von einem Volksschulkind
durchschnittlich um 33 Euro, an Hauptschulen mit 47 Euro, an
Sonderschulen mit 44 Euro und an Polytechnischen Schulen mit 70 Euro
finanziell entlastet.

"Die Vorteile von Mobilklassen hat Strache auch noch nicht
durchschaut", stellt der SPÖ-Gemeinderat fest. Für Wien sind diese
Mobilklassen meist eine temporäre, flexible Lösung, um schnell und
bedarfsgerecht neuen Schulraum zu schaffen. Mobilklassen sind von
herkömmlichen Klassen nicht zu unterscheiden und entsprechen allen
Ö-Normen. Viele Schulen nutzen sie weiterhin, auch wenn sie sie nicht
mehr als Schulklassen gebraucht werden.

"Auch beim Thema Spracherwerb ist Strache bis heute Antworten
schuldig geblieben: Warum fordert die FPÖ immer wieder mehr
Sprachunterricht und stimmt im Gemeinderat und in den
Gemeinderatssausschüssen konsequent gegen Geld für Sprachmaßnahmen?",
fragt Vettermann. In Wien jedenfalls werde das verpflichtende
Kindergartenjahr und die Möglichkeit zum Besuch einer Vorschulklasse
sicher stellen, dass Kinder mit ausreichend Deutschkenntnissen in die
Schule kommen.
(Schluss)

Rückfragehinweis:
SPÖ-Klub Rathaus, Presse
Thomas Kluger
Tel.: (01)4000-81941,F:(01)5334727-8194
mailto:[email protected]
http://www.rathausklub.spoe.at

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