- 27.08.2010, 13:17:40
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Cortolezis-Schlager: SPÖ soll sich Trends im internationalen Hochschulbereich nicht mehr länger verschließen
Eine Ökologisierung des Steuerwesens würde den Ausbau der Fachhochschulplätze ermöglichen
Wien (OTS/ÖVP-PK) - Eine Ökologisierung des Steuerwesens würde den
Ausbau der Fachhochschulplätze ermöglichen. Auch sind sich Experten
einig, dass die Refundierung der Overheadkosten durch den FWF
notwendig und unerlässlich für eine kompetitive Forschung in
Österreich ist. Es freut mich, wenn wir uns internationalen
Entwicklungen in Österreich nicht verwehren, jedoch ziehe ich
persönliche Gespräche gegenüber Presseaussendungen vor. Das sagte
heute, Freitag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg. Mag. Katharina
Cortolezis-Schlager in Reaktion auf die Aussagen der beiden
Wissenschaftssprecher von SPÖ und die Grünen, Andrea Kuntzl und Kurt
Grünewald.*****
"Wie auch schon von Thomas Estermann von der European University
Association (EUA) in Alpbach dargelegt und von internationalen
Experten bestätigt, darf Österreich nicht auf dem Status Quo stehen
bleiben. Derzeit werden viel Einzelmaßnahmen diskutiert, jedoch
werden die großen Themen wie die Studieneingangsphase, ein
international angemessener privater Beitrag zu den Studienkosten bei
gleichzeitigen Ausbau des Stipendienwesen und die Frage der
Entwicklung von studienplatzbezogenen Finanzierungsmodellen nicht in
ihrer Gesamtheit diskutiert. Denn alle namhaften internationalen und
nationale Experten sind der gleichen Meinung, dass ein modernes
Hochschulsystem auf drei Säulen aufgebaut sein muss: 1) die
Aufnahmeverfahren durch die Universitäten, 2) umfassende
Neugestaltung der Studieneingangsphase und 3) kapazitätsorientierte
Finanzierungsmodelle gekoppelt an die Leistungsvereinbarungen.
Letztlich muss auch Frauenförderung und Gender Mainstreaming als
Querschnittsmaterie in die Vorhaben integriert werden", so die
Wissenschaftssprecherin der ÖVP.
Cortolezis-Schlager erinnert Kuntzl daran, dass auch die SPÖ das
Regierungsprogramm und das Budgetrahmengesetz mitbeschlossen hat.
"Das gemeinsam beschlossene Budgetrahmengesetzt sieht vor, dass das
Unibudget bis 2012 unangetastet bleibt. Für die nächsten
Leistungsvereinbarungen bedarf es jedoch tiefgründige Reformen die
sich an internationale Standards orientieren. Alleine durch den im
internationalen Wettbewerb überfälligen Beitrag der Studierenden zu
den Studienkosten würden mindestens 2-5 Prozent des
Universitätsbudgets ausmachen", rechnet Cortolezis-Schlager vor.
Dass Kuntzl jetzt nach der Sommerpause wieder verhandlungsfähig ist,
ist zwar erfreulich aber jetzt braucht es richtige Verhandlungen.
"Das Erwachen bei der SPÖ bringt die Chance, dass die echten Probleme
endlich angegangen werden. Die SPÖ soll sich längst überfälligen
Trends im internationalen Hochschulbereich nicht mehr länger
verschließen", schloss Cortolezis-Schlager.
(Schluss)
Rückfragehinweis:
Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel.: 01/40110/4436
http://www.oevpklub.at
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