- 27.08.2010, 11:41:19
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Grünewald: Regierung muss Kaputtspar-Bildungspolitik sofort stoppen
Sparmaßnahmen von SPÖ und ÖVP zerstören die Zukunftsperspektiven junger Menschen
Wien (OTS) - "Die Regierung zerstört mit ihren Sparmaßnahmen die
Zukunftsperspektiven junger Menschen. Während andere EU-Staaten
gerade in Krisenzeiten verstärkt in Bildung, Wissenschaft und
Forschung investieren erkennt die österreichische Regierung den Ernst
der Lage wieder einmal nicht", kritisiert der Wissenschaftssprecher
der Grünen, Kurt Grünewald. Neben zahlreichen ExpertInnen nahmen die
Rektoren Sünkel und Gutschelhofer die Bildungs- und
Wissenschaftsgespräche in Alpbach zum Anlass, sich erneut kritisch
zur gegenwärtigen Hochschulpolitik zu äußern. "Dennoch stellt sich
die Regierung taub und übt sich in Beschwichtigungen", zeigt sich
Grünewald verärgert.
"Die Regierung muss ihre Kaputtspar-Politik sofort stoppen. Sind
durch undifferenziertes Sparen erst einmal Schäden entstanden, sind
diese mittelfristig kaum zu reparieren und werfen Österreich in den
so zentralen Sektoren von Bildung und Forschung über Jahre zurück.
Statt den Aufholprozess zu Spitzennationen fortzusetzen, wird
Österreich den Anschluss verlieren", erklärt der
Wissenschaftssprecher der Grünen.
Bereits jetzt liegt der Prozentsatz an AkademikerInnen in Österreich
deutlich unter dem EU Schnitt. "Die Regierung aber meint, sie könnte
mehr Qualität nur erzielen, indem die Zahl der Studierenden drastisch
zurückgefahren wird. Das ist heller Wahnsinn und blanker Zynismus
für Tausende von Bildungswilligen, die vor den geschlossenen Toren
von Unis und Fachhochschulen stehen werden", kritisiert Grünwald
angesichts der defensiven Hochschulpolitik von SPÖ und ÖVP.
"Es braucht gemeinsames Vorgehen Aller an den Unis und
Fachhochschulen, um den berechtigten Protest Österreich weit
gemeinsam an die Öffentlichkeit zu tragen und das Gemeinsame in
diesen kritischen Zeiten über das Trennende zu stellen. Ein
bundesweiter Protesttag muss die Regierung aus ihrer Erstarrung und
bildungspolitischen Agonie rütteln", schließt Grünewald.
Rückfragehinweis:
Die Grünen
Tel.: +43-1 40110-6697
mailto:[email protected]
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