• 27.08.2010, 09:40:25
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ÖVAG Konzernergebnis für das erste Halbjahr 2010: Positive Entwicklung setzt sich konstant fort

Wien (OTS) - Der Konzern der Österreichischen Volksbanken-AG
(ÖVAG) bleibt auf Turnaround-Kurs. Nach einem positiven ersten
Quartal setzt sich der Aufwärtstrend auch im zweiten Quartal fort.
Zum Halbjahr beträgt der Gewinn vor Steuern EUR 45 Mio. Von Jänner
bis Juni des Vorjahres lag der Vorsteuerverlust noch bei -139 Mio.
Euro. "Wir haben schwierige Zeiten hinter uns, aber jetzt ist der
ÖVAG Konzern wieder profitabel", zeigt sich ÖVAG Generaldirektor
Gerald Wenzel zufrieden. "Für das Gesamtjahr rechnen wir auf
Konzernebene mit einem Vorsteuergewinn im hohen zweistelligen
Millionenbereich." ****

Das operative Betriebsergebnis (Zinsüberschuss,
Provisionsüberschuss, Handelsergebnis, Verwaltungsaufwand) beträgt
EUR 234 Mio. Die operative Cost-Income-Ratio beläuft sich auf 54,6 %,
womit der Wert des Gesamtjahres 2009 von 57,6 % nochmals
unterschritten wurde.

Die Kapitalquoten sind konstant zufriedenstellend. Die Tier 1
Ratio (bezogen auf das Kreditrisiko) liegt bei 9,4 %. Die
Eigenmittelquote beträgt zum Halbjahr 2010 11,4 %. "Diese Kennzahlen
belegen die solide Eigenmittelausstattung des ÖVAG Konzerns", so
Wenzel. Die Bilanzsumme zum Halbjahr 2010 beträgt EUR 50,9 Mrd., was
einer Steigerung von EUR 1,7 Mrd. bzw. 3,5 % seit Jahresultimo
entspricht.

Das wirtschaftliche Umfeld ist in Teilen von CEE nach wie vor
schwierig. Aus diesem Grund verzeichnet der ÖVAG Konzern noch erhöhte
Risikovorsorgen. Die Risikovorsorge betrug im ersten Halbjahr 2010
EUR 194 Mio., damit liegt sie noch immer über dem Wert von Jahren vor
der Krise, aber dennoch bereits um 31 % unter dem Vergleichswert des
Jahres 2009. Insbesondere nach einer Zuführung zu Risikovorsorgen von
EUR 269 Mio. im dritten Quartal 2009 und 300 Mio. im vierten Quartal
2009 zeigt sich mit EUR 107 Mio. im ersten Quartal 2010 und EUR 87
Mio. im zweiten Quartal 2010 eine deutliche Trendumkehr.

Die Trendwende hat sich auch beim Kreditvolumen bestätigt. Während
sich das Kreditvolumen 2009 noch aufgrund der geringen Nachfrage
kontinuierlich verringert hatte, wurde dieser Trend im ersten Quartal
2010 gestoppt. Im zweiten Quartal war nun die Trendwende deutlicher
sichtbar. Die Forderungen an Kunden sind seit Jahresultimo um EUR 400
Mio. gestiegen und erreichen EUR 24,5 Mrd. Zu diesem Plus hat in
erster Linie das Segment Retail mit EUR 200 Mio. beigetragen.

Die Verbrieften Verbindlichkeiten verringerten sich gegenüber dem
Jahresultimo 2009 auf Grund planmäßiger Tilgungen und liegen bei EUR
16,9 Mrd. Der Rückgang wurde durch steigende Kundeneinlagen großteils
wieder wettgemacht und beträgt 2,7 % . Die Einlagenbasis konnte im
zweiten Quartal gestärkt werden. Mit EUR 7,7 Mrd. zum Halbjahr 2010
wuchsen die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden um EUR 270 Mio. Der
ÖVAG Konzern befindet sich damit nach wie vor in einer komfortablen
Liquiditätssituation.

Die Vorschau für das Gesamtjahr 2010 fällt im Vergleich zum
Vorjahr wieder deutlich optimistischer aus, da sich der Turnaround
schon in den Zahlen des ersten und zweiten Quartals abzeichnet.
"Unser eingeschlagener Weg der Umstrukturierung macht sich bezahlt.
Mit der Zusammenführung von ÖVAG und Investkredit werden wir ihn
konsequent weitergehen und setzen damit ein klares Zeichen für eine
starke Kommerzbank in der Volksbank Gruppe", so Generaldirektor
Wenzel abschließend. (Schluss)

Rückfragehinweis:
Österreichische Volksbanken-AG
Walter Gröblinger
Tel.: +43 (0)50 4004-3864
mailto:[email protected]

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