• 26.08.2010, 12:24:41
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WKÖ: Studium und Beruf gehören zusammen

Leitl begrüßt aktuelle "MINT-Initiative" von Beatrix Karl

Wien (OTS/PWK651) - Mit der Wahl des Studiums erfolgt auch die
Wahl der Studienbedingungen. Wer hier das Risiko eingeht und ein
überlaufenes Massenfach wählt, wird im Zuge des Studiums viele
Frustrationen erleben. Wenn dann nach Studienabschluss keine
entsprechenden Jobs angeboten werden, ist rückblickend das Ergebnis
klar: Der Aufwand des Studiums steht in keinem Verhältnis zu den
beruflichen Möglichkeiten und Lebenschancen sind mehr oder weniger
vertan.

"'Studieren, was man wirklich braucht' - ist das Gebot der Stunde.
Ministerin Karls Motto 'MINT statt Masse' ist genau der richtige
Ansatz, wenn es darum geht, junge Menschen zeitgerecht über die
Studienmöglichkeiten an den heimischen Hochschulen zu informieren,
mit weit verbreiteten Illusionen aufzuräumen und gleichzeitig die
Ängste gegenüber MINT-Fächern abzubauen.", betont Christoph Leitl,
Präsident der Wirtschaftskammer Österreich.

"MINT-Studien bieten nicht nur gute Studienbedingungen, sondern
korrespondieren mit dem Bedarf in interessanten Berufsfeldern in der
Wirtschaft. Unsere Unternehmen suchen schon jetzt dringend
hochqualifizierte Universitäts- und Fachhochschulabsolventen und der
Bedarf wird weiterhin steigen", stellt der WKÖ-Präsident fest.

Michael Landertshammer, Leiter der Abteilung für Bildungspolitik
der WKÖ, plädiert dafür, bei der Studienwahl die beruflichen
Möglichkeiten zu beachten. "Vieles von dem, was aus Sicht von Neigung
und Interesse erstrebenswert erscheint, verliert in einem
zermürbenden Studium nur allzu schnell an Glanz und manche
Studienangebote erweisen sich als Mogelpackungen, wenn es darum geht,
sich als Absolvent aktiv in Wirtschaft und Gesellschaft einbringen zu
wollen", ist Landertshammer überzeugt.

Schon in der Vergangenheit hat sich die WKÖ wiederholt dafür
ausgesprochen - Fachhochschulen sind dafür ein richtungweisendes
Beispiel. "Studium als wissenschaftsbasierte Berufsausbildung bietet
- egal ob an Unis oder an Fachhochschulen - nicht nur ansprechende
Karrieremöglichkeiten, sondern ist auch Dienst an der
Weiterentwicklung unseres Landes. Dies gilt sowohl im Bereich von
Forschung als auch angewandten Entwicklungen bis hin zur
fachgerechten Anwendung wissenschaftlich begründeter Verfahren" ist
Landertshammer überzeugt. Dass dabei die MINT-Fächer, also
Mathematik, Informationstechnik, Naturwissenschaft und Technik, eine
ganz zentrale Rolle spielen ist aus seiner Sicht vollkommen klar:
Technologische Innovationen bilden die Grundlage jener
wirtschaftlichen Dynamik, die nicht zuletzt auch kulturelle und
soziale Entwicklungen möglich machen. (BS)

Rückfragehinweis:
Wirtschaftskammer Österreich, Abteilung für Bildungspolitik
Dr. Klaus Schedler
Tel.: (+43) 0590 900-4088, F:(+43) 0590 900-261
mailto:[email protected]
http://wko.at/bp

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