• 26.08.2010, 11:00:21
  • /
  • OTS0094 OTW0094

Junge Industrie begrüßt Forcierung von MINT-Fächern

JI Mitterbauer: Industrie braucht mehr AbsolventInnen in Bereichen Technik und Naturwissenschaften - Atypische Studien und Beratung für Berufswahl von Frauen forcieren

Wien (OTS/PdI) - "Als wichtigen Schritt in die richtige Richtung"
bezeichnete die Bundesvorsitzende der Jungen Industrie (JI) Dr.
Therese Mitterbauer, die von Wissenschaftsministerin Beatrix Karl
geplante Initiative zur Forcierung der MINT-Fächer - also Mathematik,
Informatik, Naturwissenschaften und Technik) sowie ihre Pläne zum
weiteren Ausbau des Fachhochschul-Bereichs. "Sogar in der aktuellen,
nach wie vor angespannten konjunkturellen Lage spüren viele
Industrieunternehmen einen Mangel an höher- und hochqualifizierten
Arbeitskräften." In diesem Sinne sei der angekündigte Fokus auf die
Bereiche Technik, Informatik, Naturwissenschaft und techniknahe
Dienstleitungen ausdrücklich zu begrüßen. "Mit besserer
Studienberatung und Berufsorientierung schon an den Schulen, müssen
wir den Jugendlichen zeigen, welche Jobchancen diese Fachrichtungen
und die Industrie bieten", so Mitterbauer, die daher neben der
Initiative "MINT statt Masse" (www.mint.at) auch die Ankündigung
Karls, den Frauenanteil unter den Studierenden erhöhen zu wollen,
positiv hervorhob: "Seitens der Industrie fordern wir schon lange,
die atypische Studien- und Berufswahl von Mädchen und Frauen zu
fördern. Überaltertes Rollendenken muss hier überwunden werden."

Aus- und Weiterbildung seien mit die wichtigsten Hebel, um die
zukünftige Wettbewerbsfähigkeit des Standortes Österreich zu sichern,
wie die JI-Bundesvorsitzende betonte: "Wir brauchen die besten Hände
und Köpfe, um langfristig als Industrieland im internationalen
Konkurrenzkampf erfolgreich sein zu können. Dafür müssen wir jetzt
die Grundlagen schaffen." Daher gelte es auch, endlich die
notwendigen Reformen im Schul- und Universitätsbereich anzugehen.
"Der Stillstand in der Bildungspolitik gefährdet den Wohlstand von
morgen." Gerade daher sei der aktuelle Vorstoß im FH-Bereich ein
wichtiger Fortschritt, hätten sich doch "gerade die FHs zu einem
wichtigen Partner der Industrie im Dienste des Standortes entwickelt.
Der quantitative Ausbau der FH-Studienplätze sollte eine hohe
Priorität eingeräumt werden", so Mitterbauer.

Rückfragehinweis:
Junge Industrie
Mag. Johannes Höhrhan
Tel.: +43 1 71135-2463
mailto:[email protected]
www.jungeindustrie.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NPI

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel