• 25.08.2010, 13:26:43
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Beatrix Karl: Programm zur Entwicklung und Erschließung der Künste war mutiger und erfolgreicher Schritt

Wissenschafts- und Forschungsministerin bei Eröffnung des Universitätenforums in Alpbach - Schwerpunkt "Arts-based Research - Kunst und Gesellschaft"

Alpbach (OTS) - Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr.
Beatrix Karl hat heute, Mittwoch, in Alpbach das Universitätenforum
eröffnet, das heuer ganz im Zeichen der künstlerischen Forschung
("Arts-based Research") steht. Im heimischen Forschungskanon bekam
die künstlerische Forschung 2009 durch das Programm zur Entwicklung
und Erschließung der Künste (PEEK) eine neue Basis. "Mit PEEK haben
wir einen mutigen und erfolgreichen Schritt gesetzt. Wir haben
?Neuland? betreten und stärken damit mittelfristig die
Forschungskompetenz und die Qualität von Arts-based Research in
Österreich", so die Ministerin, die sich bei FWF-Präsident Kratky,
Rektor Bast und Dame Janet Rittermann (Vorsitzende des
PEEK-Fachbeirates) für deren großes Engagement bei der
Programmentwicklung bedankte.

"PEEK ist ein europaweit einzigartiges Programm und hat auch in
anderen Ländern für entsprechende Denkanstöße zu ähnlichen
Initiativen geführt", verwies die Ministerin auf ähnliche
Bestrebungen in Schweden, der Schweiz und Deutschland. Die laufenden
Anfragen beim FWF aus anderen europäischen Ländern zeige auch, "dass
wir die künstlerische Forschung verstärkt in die Gespräche über ein
künftiges 8. Rahmenprogramm mit einbeziehen müssen".

Im Rahmen der ersten Ausschreibung 2009 konnten sieben Projekte
genehmigt werden. Besonders erfreulich dabei: Vier der sieben
Projekte werden von Frauen geleitet, das entspricht einem
Frauenanteil von rund 60 Prozent. Bei der zweiten Ausschreibung
wurden 48 Projekte eingereicht, die derzeit geprüft werden. Das
Fördervolumen 2009 und 2010 beträgt rund 3,2 Millionen Euro. "Mit
diesen Mitteln leisten wir auch einen wichtigen Beitrag zur Förderung
des wissenschaftlichen Nachwuchses", so die Ministerin.

Künstlerische Forscherinnen und Forscher bekommen mit PEEK die
Möglichkeit, innovative
Projektideen im Rahmen einer FWF-Förderung umzusetzen. Ziel des
Programms ist die Förderung hochqualitativer Forschung, bei der die
künstlerische Praxis eine wesentliche Rolle spielt.

Rückfragehinweis:
Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung Minoritenplatz 5, 1014 Wien
Presse: Mag. Elisabeth Grabenweger
Tel.: +43 1 531 20-9014
mailto:[email protected]
www.bmwf.gv.at

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