• 24.08.2010, 13:10:15
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300. Sozialombudsfrau in Niederösterreich

LHStv. Leitner, LHSv. a.D. Bauer und NR Sacher präsentieren sozialpolitische Erfolgsgeschichte

St. Pölten, - (OTS/SPI) - Auf den Weg gebracht wurde die Idee von
LHStv. Dr. Sepp Leitner, GVVNÖ-Präsident LAbg. Rupert Dworak,
Volkshilfe-NÖ Präsident NR Ewald Sacher und LHStv. a.D. Dr. Hannes
Bauer, Präsident des Pensionistenverbandes NÖ. Heute konnten LHStv.
Dr. Leitner, LHStv. a.D. Dr. Bauer und NR Ewald Sacher im Rahmen
einer Pressekonferenz die mittlerweile 300. Sozialobfrau in
Niederösterreich präsentieren. Kristina Mückler, 31-jährige Mutter
zweier Kinder aus Bruck/Leitha, absolvierte vor Wochen die Schulung
der Volkshilfe Niederösterreich für Sozialombudsfrauen bzw.
Sozialombudsmänner. ****

"Mir ist es einfach ein Anliegen, der älteren Generation eine Stimme
zu geben, ein offenes Ohr zu haben und zu helfen wo ich helfen kann.
Ich sehe das auch nicht als Almosen an, sondern viele ältere
Menschen, die Unterstützung brauchen, haben sich das einfach auch
verdient", so Kristina Mückler.

"Ziel unserer Initiative der Sozialombudsfrauen bzw.
Sozialombudsmänner war es, Ansprechpersonen in den Gemeinden für die
Fragen und Anliegen der älteren Bevölkerung und für Menschen mit
sozialen Bedürfnissen zu installieren. Die Betroffenen sollen die
Sicherheit haben, dass es jemanden gibt, der für sie da ist, an den
sie sich wenden können und der ihnen hilft. Dies soll nicht nur den
sozialen Zusammenhalt fördern, sondern auch Vereinsamung
entgegenwirken. Bis Jahresende erwarten wir uns rund 500
Sozialombudsleute in ganz Niederösterreich", so LHStv. Dr. Hannes
Bauer.

"Die Volkshilfe NÖ wurde ersucht, ihre fachliche Erfahrung und die
Fachkompetenz ihrer MitarbeiterInnen im Rahmen des
Freiwilligenengagements einzubringen und hat sich gerne zur Beratung
und Schulung der Sozialombudsleute zur Verfügung gestellt. Der/die
Sozialombudsmann/-frau nimmt mit den älteren GemeindebürgerInnen bzw.
Betroffenen persönlichen Kontakt auf, wie z. B. durch Hausbesuche,
und erfragt deren Bedürfnisse und Wünsche. Der Termin für den Kontakt
wird vorweg vereinbart, beispielsweise durch einen Brief des
Bürgermeisters oder der Bürgermeisterin, eines Gemeindemandatars oder
durch MitarbeiterInnen der Volkshilfe oder anderer Vereine", so der
Präsident der Volkshilfe Niederösterreich, NR Ewald Sacher.

"Organisationen wie Volkshilfe und Pensionistenverband gewährleisten
vieles, aber es ist gut, dass es auch außerhalb der Strukturen
Ansprechpartner gibt. Die Sozialombudsleute sind eine wichtige
Ergänzung und Unterstützung, denn Barrieren zu Organisationen können
von Älteren oft nicht überwunden werden. Was mich besonders freut
ist, dass unsere heute präsentierte 300. Sozialombudsfrau auch ein
klares Signal und ein Beweis für eine gelebte
generationsübergreifende Solidarität ist. Der Zusammenhalt der
Generationen ist ein wichtiger Erfolgsfaktor für künftige
Generationen. Einerseits hohe Professionalität, andererseits bereit,
gesellschaftspolitische Aufgaben für das Zusammenleben zu übernehmen,
wie am Bespiel unserer neuen Sozialombudsfrau in Bruck", so LHStv.
a.D. Dr. Bauer.

Wenn Interesse an einer Schulung zur Sozialombudsfrau oder -mann
besteht:
Volkshilfe Niederösterreich
Vereine und Ehrenamt
Maria Fuchs
Tel.: 0676/870027600
[email protected]

Rückfragehinweis:
SPNÖ-Landesregierungsfraktion/SPNÖ-Landtagsklub
Mag. Andreas Fiala, Pressesprecher LHStv. Dr. Sepp Leitner
Tel.: 02742/9005 DW 12794, Mobil: 06642017137
mailto:[email protected]
www.noe.spoe.at

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